Zeit der Dankbarkeit

Zeit der Dankbarkeit
Gedanken zur Botschaft der Königin des Friedens
an Ivan Dragicevic, 4. Mai 2020

Ivan Dragicevic, der sich derzeit in den USA aufhält, hat uns am 4. Mai 2020 folgende liebevolle Botschaft der Muttergottes überbracht.

“Liebe Kinder!
Jetzt ist eine Zeit der Dankbarkeit. Heute erbitte ich Liebe von euch. Sucht keine Fehler und Schuld in anderen. Richtet nicht über sie. Ich ersuche euch, dass ihr einander liebt und die Wahrheit verbreitet. Denn die Wahrheit ist ewig, unveränderbar und immer aktuell! Tragt das Licht meines Sohnes – auf diese Weise zerstört ihr die Dunkelheit, die euch immer mehr umgeben will und euch von meinem Sohn Jesus wegführen möchte. Habt keine Angst, ich bin bei euch!
Danke das ihr meinem Ruf gefolgt seid.”

Es ist eine große Freude, dass uns die Königin des Friedens gerade jetzt über den Seher Ivan eine Botschaft schenkt. Diese Botschaft erinnert an Psalm 27, ruft uns doch die Gottesmutter zu Lichtträgern Ihres Göttlichen Sohnes.

Jetzt ist eine Zeit der Dankbarkeit

Gott lässt uns nicht allein in Bedrängnis, im Gegenteil, er kommt uns noch näher, er will uns näher zu ihm führen und wir erfahren ihn im Danken. Gott hat uns erschaffen und führt uns durch dieses Leben um so mehr, je mehr wir uns ihm öffnen. In unserer Öffnung können wir ihn erfahren. In unserer Öffnung können wir seinen Gnadenstrom und Segen empfangen. So finden wir zum Glück der Dankbarkeit. Im Danken ist Freude und Segen.

Heute erbitte ich Liebe von Euch

Verweigern wir gerade jetzt der Gottesmutter diese Bitte nicht! Jetzt ist die Zeit der Liebe, Liebe zu Gott und den Menschen. So lange haben wir viel zu wenig Gott und unsere Mitmenschen beachtet, wir waren gleichgültig und viel zu sehr nur mit uns selbst befasst. Jetzt soll die Zeit der Liebe anbrechen.

Sucht keine Fehler und Schuld in anderen. Richtet nicht über Sie.

Liebe beginnt damit, dass man Fehler und Schuld der Mitmenschen nicht beachtet, übergeht, vergibt, verzeiht … Es gibt keine Liebe ohne großzügiges Verzeihen, darin finden wir die eigene Vergebung wie wir im Vater unser beten: Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Unterlassen wir jedes Urteilen und erst recht Verurteilen, so werden wir froh und frei. So kommen wir der Bitte der Gottesmutter nach, die so höflich, freundlich und behutsam zum Ausdruck bringt:

Ich ersuche euch, dass ihr einander liebt und die Wahrheit verbreitet. Denn die Wahrheit ist ewig, unveränderbar und immer aktuell!

Gerade heutzutage sollen wir auf die unveränderliche Wahrheit Gottes achten, nur sie nimmt von uns jede dumpfe Sorge, Angst und Zweifel. Die Wahrheit, uns geschenkt in Jesus Christus, dargelegt in der Hl. Schrift und unverbrüchlich von der Kirche gelehrt, gibt unserem Pfad Sicherheit und ist Licht in der Dunkelheit, so ruft uns die Gottesmutter auf:

Tragt das Licht meines Sohnes-auf diese Weise zerstört ihr die Dunkelheit, die euch immer mehr umgeben will und euch von meinem Sohn wegführen möchte.

In den letzten Wochen wurden wir aufgerufen, zu Hause zu bleiben, Abstand zu halten und Hände zu waschen. Der Aufruf gilt auch noch weiter, dabei machen wir die Erfahrung, dass wir Zeit gewinnen für uns selbst und unsere Nächsten, weil viele Termine gar nicht möglich sind. Gott führt uns zurück zur Häuslichkeit, zu Familie und Gemeinschaft, auch zur Sonntagsruhe. Wenn wir das alles von Herzen beachten, werden wir Gott näher kommen und sein Licht kann in uns neu aufscheinen. Folgen wir diesem Aufruf nicht widerwillig, sondern in Liebe, so werden wir immer tiefer und besser erkennen, dass vieles zu unserem Besseren ist. So sagt die Gottesmutter sehr zurecht:

Habt keine Angst, ich bin bei euch!

Wir dürfen uns im Schutz der Gottesmutter geborgen wissen. Wir haben zu sehr nur auf uns selbst vertraut, auf uns selbst gebaut. Jetzt wollen wir uns neu von Maria zu ihrem Göttlichen Sohn führen lassen und aus ganzen Herzen beten: Jesus, ich vertraue auf dich!

Der Herr ist mein Licht und mein Heil: / Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: / Vor wem sollte mir bangen?
Dringen Frevler auf mich ein, / um mich zu verschlingen, meine Bedränger und Feinde, / sie müssen straucheln und fallen.
Mag ein Heer mich belagern: / Mein Herz wird nicht verzagen. Mag Krieg gegen mich toben: / Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.
Nur eines erbitte ich vom Herrn, / danach verlangt mich: Im Haus des Herrn zu wohnen / alle Tage
Psalm 27 (von David)

Dr. Ignaz Hochholzer

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