Vorwort OASE 2026.07 von Dr. Christian Stelzer

Oase des Friedens 07/2026

Vorwort 07.2026

 

Vorwort

Dr. Christian Stelzer

Zehntausende Pilger aus über 30 Ländern waren um den 24. und 25. Juni 2026 nach Medjugorje gekommen, um der Königin des Friedens für ihr 45-jähriges Kommen zu danken.
Auch wenn Marienerscheinungen seit den Anfängen der Kirche bekannt sind – von der ersten berichtete der Apostel Jakobus, dem Maria am 2. Jänner 40 als „Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler“ in Saragossa erschienen war, um ihn zu trösten und auf sein Martyrium vorzubereiten –, so sind doch die Erscheinungen von Medjugorje allein schon wegen ihrer Dauer und Regelmäßigkeit außergewöhnlich. Seit 45 Jahren erscheint die Gottesmutter täglich, zu Beginn sechs Sehern, von denen einer noch ein Kind und fünf Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren waren. Heute sind es noch drei, die täglich die Gospa (kroatisch für Gottesmutter) sehen, während die anderen drei Seher die angekündigten zehn Geheimnisse erhalten haben und einmal im Jahr, zu einem von der Gospa vorgegebenen Zeitpunkt, die Erscheinung erleben.
Dass die Botschaften, mit denen uns die Königin des Friedens bei ihren Erscheinungen zu einem christlichen Leben ermutigen und führen will, christozentrisch sind, hat Papst Franziskus am 19. September 2024 mit dem Urteil des „Nihil obstat“ bestätigt. Im Dokument „Die Königin des Friedens“ – einer Note über die geistlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit Medjugorje – ermutigte Kardinal Víctor Manuel Fernández, Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, die kirchlichen Autoritäten, „den pastoralen Wert dieses geistlichen Angebots zu würdigen und dessen Verbreitung zu fördern.“

Bitte weiterlesen in der neuen OASE.