Seid meine ausgestreckten Hände
Seid meine ausgestreckten Hände
Grußbotschaft der Seherin Marija Pavlovic-Lunetti an die Leserinnen und Leser der OASE
Liebe Freunde,
ich grüße euch alle von Herzen.
Die Novene ist zu Ende gegangen. Schon vor der Novene waren wir im Mai sehr aktiv. Das war eine große Gnade. Viele Pilger kamen im Marienmonat, und es wurde unermüdlich für den Frieden gebetet. Gerade die gegenwärtige Kriegssituation hat uns alle dazu aufgerufen, uns an die Königin des Friedens zu wenden und für den Frieden zu beten.
So wiederhole ich jeden Tag – und auch heute –, dass die Gottesmutter bei ihrem Sohn Jesus für den Frieden in unseren Herzen, für den Frieden in unseren Familien und für den Frieden in der ganzen Welt Fürsprache einlegt.
Wir haben uns sehr gefreut, als uns die Gottesmutter zur Novene auf den Erscheinungsberg eingeladen hat. Wir warten immer auf eine besondere Überraschung. Doch die Überraschungen der Novene wurden fast schon zur Gewohnheit – und gleichzeitig zu einem großen Ruf und einer Ermutigung, noch tiefer mit der Gottesmutter zu leben.
Diese neun Tage vor dem 45. Jahrestag der Erscheinungen haben wir auf besondere Weise gelebt: im Gebet und so, wie die Gottesmutter es uns aufgetragen hat – am selben Ort und zur selben Zeit. Jeden Abend lud sie uns ein, auf etwas zu verzichten und eine ihrer Botschaften ganz konkret zu leben. Sie gab uns gleichsam eine tägliche Aufgabe.
So haben wir jeden Tag aktiv das gelebt, worum uns die Gottesmutter gebeten hat. Wir haben häufiger gebetet, gefastet, für den Frieden gebetet und auf vieles verzichtet. Das taten wir zwar auch persönlich, doch diesmal geschah es als Gemeinschaft. Gemeinsam haben wir gebetet, gemeinsam gefastet und gemeinsam den Frieden und die Versöhnung noch intensiver gelebt.
Wir haben besonders jene Botschaft gelebt, in der uns die Gottesmutter sagt: „Seid meine ausgestreckten Hände. Legt Zeugnis ab durch euer Leben.“ Das hat uns noch mehr dazu bewegt, für ihre Gegenwart dankbar zu sein und für all das, was wir in all den vergangenen Jahren durch sie empfangen haben.
Große Freude erfüllte unsere Herzen, ebenso tiefe Dankbarkeit gegenüber der Gottesmutter für ihre Gegenwart. Auch wenn es nicht leicht war, jeden Abend auf den Erscheinungsberg zu gehen, ihre Botschaften zu leben und mit den immer zahlreicher werdenden Pilgern zusammen zu sein – es gab kaum Privatsphäre.
Die Menschen kamen zu uns und baten uns um Gebet und Fürsprache bei der Gottesmutter für ihre Anliegen, ihre Schwierigkeiten und ihre Krankheiten.
Doch wir haben all das mit großer Freude und Demut getan, im Vertrauen darauf, dass Gott alles zum Guten führen wird und dass es den Menschen, die sich unserem Gebet anvertraut haben, geistlichen Segen bringen wird.
Wir haben die Gottesmutter gebeten, unsere Mutter und unsere Wegbegleiterin zu sein. Möge diese Zeit für uns alle ein Ansporn sein, zur Umkehr zu finden und noch mehr nach jener Heiligkeit zu streben, zu der sie uns ruft.
Deshalb lade ich euch alle ein und ermutige euch: Lebt mit der Gottesmutter. Mit ihr zu leben ist schön, denn sie führt uns immer zu ihrem Sohn Jesus, den sie über alles liebt und zu dem sie uns stets hinführt.
Möge Gott euch alle segnen. Möge die liebe Gottesmutter euch behüten, eure Gebete anhören und sie ihrem Sohn Jesus darbringen.
Gott segne euch!
Marija Pavlovic-Lunetti, Medjugorje, 7. Juli 2026


