Oase 08/2021

Oase des Friedens 08/2021

Vorwort

Dr. Christian Stelzer

Aus 53 Ländern, darunter auch aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, der Slowakei und besonders aus Polen sind heuer die Jugendlichen trotz großer Hitze und streng kontrollierten Einreisebestimmungen zum 32. „Mladifest“ nach Medjugorje gekommen. Die Sehnsucht der jungen Menschen nach Gebet und Begegnung mit Gleichgesinnten hatte Angst und Hürden überwunden, und man hatte den Eindruck, dass der Anblick, welcher sich einem vor dem Freiluftaltar der Pfarrkirche des Hl. Jakobus in Medjugorje bot, und die Atmosphäre von Freude und Lobpreis, die in der Luft lag, ein Vorgeschmack dessen sein sollte, wie die Welt nach Covid-19 ausschauen könnte.

Schon der erste Abend bot eine besondere Überraschung: Papst Franziskus ließ vom Nuntius für Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Luigi Pezzuto, eine persönliche Botschaft an die Jugendlichen überbringen, die von einer jungen Frau und einem jungen Mann der Pfarre vorgelesen und simultan, wie das gesamte „Mladifest“, in 15 Sprachen übersetzt wurde. Die Ausführungen des Heiligen Vaters beginnen mit den Worten:

„Liebe Jugendliche! Das Jugendfestival ist eine Woche des hingebungsvollen Gebets und der Begegnung mit Jesus Christus, insbesondere in seinem lebendigen Wort, in der Feier der Eucharistie, der eucharistischen Anbetung und im Sakrament der Versöhnung. Dieses Ereignis hat – nach der Erfahrung vieler – die Kraft, uns zum Herrn zu führen.“

Dann geht der Papst auf das Motto des Jugendtreffens ein: „Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mt 19,16) und erklärt den Jugendlichen in einfachen Worten drei Schritte, auf die Jesus im Gespräch mit dem reichen Jüngling hinweist:
1) dem Nächsten Gutes zu tun als ersten Schritt: „Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote!“ (Mt 19, 17),
2) von der „Logik des Verdienstes“ zur „Logik des Geschenks“ zu wechseln: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben“ (Mt 19, 21), und
3) „Komm und folge mir nach!“ – die Nachfolge als dritten Schritt. Dabei zitiert Papst Franziskus seinen Vorgänger, den Heiligen Papst Johannes Paul II: „Nachfolge Christi ist nicht eine äußerliche Nachahmung, denn sie berührt den Menschen in seinem tiefsten Inneren. Ein Jünger Jesu zu sein bedeutet, ihm gleich geworden zu sein“ (Johannes Paul II., Enzyklika Veritatis Splendor, 21).

Die Eucharistiefeier an diesem Eröffnungsabend des „Mladifest“ leitete Kardinal Robert Sarah, emeritierter Kardinalpräfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, in Konzelebration mit Erzbischof Luigi Pezzuto, Erzbischof Tadeusz Wojda aus Danzig, Weihbischof Arjan Dodaj aus Tirana und 266 weiteren Priestern.

„Wir sind hierher nach Medjugorje gekommen, um unseren Glauben an Jesus Christus, unseren Erlöser, zu erneuern“, begann Kardinal Sarah seine Predigt, um am Ende alle Anwesenden der Gottesmutter anzuvertrauen: „Möge Unsere Liebe Frau von Medjugorje uns bekehren und uns helfen, Gottes Werk zu tun, und uns alle segnen.“, so der Kardinal.

Eine besondere Begegnung in diesen ersten Augusttagen in Medjugorje war für mich jene mit Weihbischof Arjan Dodaj aus Tirana, der am 14. September dieses Jahres zum Medjugorje-Friedensgebet in den Wiener Stephansdom kommen wird. Als 16-Jähriger gelangte Bischof Arjan mit dem Schlauchboot von Albanien illegal nach Italien, wo er als Schweißer und Gärtner arbeitete und eine christliche Gemeinschaft kennenlernte, die durch Medjugorje entstanden war. 10 Jahre später weihte Johannes Paul II. ihn zum Priester, und am 9. April 2020 ernannte ihn Papst Franziskus zum Weihbischof der Erzdiözese Tirana-Durrës. Der junge Bischof wird im Stephansdom Zeugnis vom Wirken Gottes in seinem Leben geben.

In dieser Augustausgabe lädt uns der Organist und der Lektor der OASE, Christian Zaruba, zum Betrachten der Botschaft ein. „Bezeugt mit eurem Leben, dass ihr mein seid“, sagt uns die Gospa, die Königin des Friedens, am 25. Juli 2021. Wie spürbar diese Worte für viele Teilnehmer des „Mladifest“ wurden, von dessen ersten Tagen wir in dieser OASE berichten!

Für den 14. September d.J. laden wir herzlich zum Friedensgebet in den Wiener Stephansdom ein. (Programm siehe Seite 2). Bitte beten Sie mit!

Einen gesegneten August und viel Freude am Lesen wünscht Ihnen

Christian Stelzer

Online Beiträge aus dieser Ausgabe

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Juli 2021

Liebe Kinder!

Ich rufe euch auf, Gebet zu sein für all jene, die nicht beten. Meine lieben Kinder, bezeugt mit euren Leben die Freude, dass ihr mein seid, und Gott wird eure Gebete erhören und euch Frieden geben in dieser friedlosen Welt, in der Hochmut und Selbstsucht herrschen. Ihr, meine lieben Kinder, seid großzügig und die Liebe meiner Liebe, damit die Heiden spüren, dass ihr mein seid und sich zu meinem Unbefleckten Herzen bekehren.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Betrachtung zur Botschaft vom 25. Juli 2021- Dr. Ignaz Hochholzer

Seid Gebet für alle, die nicht beten

Liebe Kinder!
Ich rufe euch auf, Gebet zu sein für all jene, die nicht beten. Meine lieben Kinder, bezeugt mit euren Leben die Freude, dass ihr mein seid, und Gott wird eure Gebete erhören und euch Frieden geben in dieser friedlosen Welt, in der Hochmut und Selbstsucht herrschen. Ihr, meine lieben Kinder, seid großzügig und die Liebe meiner Liebe, damit die Heiden spüren, dass ihr mein seid und sich zu meinem Unbefleckten Herzen bekehren.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Botschaft der Mutter Gottes vom 25.Juli 2021

Die Gospa sagt: die Heiden sollen spüren, dass ihr mein seid

In der Herder-Korrespondenz schreibt der 94-jährige frühere Papst Benedikt XVI., dass auch in der Kirche zwischen “Gläubigen und Ungläubigen” unterschieden werden muss.

In der jüngsten Botschaft vom 25.Juli 2021 sagt daher die Gospa: “seid großzügig und die Liebe meiner Liebe, damit die Heiden spüren, dass ihr mein seid. Voll Liebe spricht die Gottesmutter das Drama unserer Zeit an: Überall gibt es Heiden, dass heisst Ungläubige, Gottlose, Atheisten... Die Gottesmutter will nicht, dass wir jemand ausgrenzen, sondern großzügig die reinste Liebe spüren lassen. Die Liebe der Gospa sollen wir verströmen, die sie so schön macht.

Gebet sein

Liebe gibt es nicht ohne Gebet. Gebet ist die Verbindung mit Gott und nur er ist die reinste, unbesiegbare und unüberwindliche Liebe. Wenn wir zur Liebe werden wollen, müssen wir zum Gebet werden wollen, müssen wir zum Gebet werden. Nicht mehr nur bloß beten, sondern Gebet sein. So ist Beten nicht ein Tun, sondern wir werden Gebet, wir sind Gebet, wir strecken uns zum Herrn aus schweigend und strahlend. In der Tiefe wird Gebet zum Schweigen, zu unserem Wesen, zu unserem Sein.

Durch unsere großzügige Liebe sollen sich die Heiden zum Unbefleckten Herzen Maria bekehren.

Bekehrung kann nur in Liebe geschehen, nur in Liebe und Gebet im Zeugnis von Friede und Freude. Nur der Mangel an Liebe und Gebet macht Heiden. Immer klarer bringt das die Gottesmutter zum Ausdruck. Nur der Mangel an Liebe raubt der Welt den Frieden, bringt Hochmut und Selbstsucht. Das heißt nach Benedikt XVI. “den inneren Auftrag der Kirche nicht mittragen”. Davon muss die Kirche befreit werden, darum hat unser früherer Papst schon 2011 bei seinem Deutschlandbesuch eine “Entweltlichung” der Kirche gefordert. Die Gottesmutter spricht von Hochmut und Selbstsucht, davon will sie uns befreien, indem sie uns so eindringlich aufruft, Gebet zu sein. Nicht bloß beten, Gebete aufsagen, Gebetszeiten halten, viel mehr will die Gottesmutter, dass wir Gebet werden, Gebet sind, unsere Liebe aufsteigt zum Herrn und alle Menschen Liebe spüren können, die Liebe des Unbefleckten Herzen Jesu und Mariens. Damit beginnt die Kirche wieder neu zu strahlen und zu glänzen, wird frei von Welt und führt die Welt himmelwärts.

Betrachtung zur Botschaft vom 25. Juli 2021- Christian Zaruba

Mutter Gottes, danke für deine neue Botschaft an uns, in der du uns so mütterlich und fürsorglich ansprichst. Danken wir auch Gott, unserem liebenden Vater im Himmel, dass er uns Maria weiterhin schickt – schon im 41. Jahr, um uns noch mehr in ihrer Schule zu lehren und zu formen
Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, Gebet zu sein für all jene, die nicht beten.

Wie sehr nennt uns die Gospa in der jetzigen Botschaft aus ihrem tiefsten Herzen ihre Kinder, ja ihre lieben Kinder, die sie führen und begleiten möchte!

Und zweimal betont sie deutlich, dass wir ihr gehören – „dass ihr mein seid“ -, dass wir uns unter ihrem Schutzmantel, den die Engel bilden, geborgen wissen dürfen.

Maria braucht uns, ja Gott selbst will uns gebrauchen und verwenden, um Seine Pläne des Heils mit der Welt und mit den Menschen völlig zu erfüllen. Wir sollen an der Erlösung der Welt und der Menschen durch das Gebet mitwirken.

Wieder lenkt uns die Muttergottes mit ihren mütterlichen Worten weit weg von den Nachrichten, die täglich in der Welt durch die Medien auf uns einprasseln und uns ständig in Angst und Schrecken versetzen wollen. Nichts anderes ist die Absicht der täglichen „bad news“, in denen kaum je die Rede von Gutem und Erfreulichem ist. Warum eigentlich nicht? Warum dieser Unfriede? Es ist der eigene Hochmut, die Selbstsucht – worin die Menschen sich so oft selbst gefangen und verstrickt haben.

Maria hat ganz andere Themen und himmlische Gedanken. „Betet, betet, betet!“, hat sie uns so oft aufgerufen. Und die „Lektion“ dieses Monats, ihr Aufruf in der jetzigen Situation – ist brandaktuell, hier und heute im Tiefsten notwendig: beten für all jene, die nicht beten; ja aus ganzem Herzen für die eintreten und stellvertretend beten, die nicht mit Gott sprechen, die Ihn beiseiteschieben, nicht beachten und an ihrem eigenen Glück und ihrer Rettung vorbeileben; und schließlich ganz und gar betende Menschen werden, bleiben, sein und selbst zum Gebet werden – für das Heil und die Rettung der Welt.

Meine lieben Kinder, bezeugt mit euren Leben die Freude, dass ihr mein seid, und Gott wird eure Gebete erhören und euch Frieden geben in dieser friedlosen Welt, in der Hochmut und Selbstsucht herrschen

Wir sind aufgerufen, uns mit ganzem Herzen Gott zu schenken und aus Seiner Kraft und Liebe zu leben, indem wir Ihn täglich – jeden Tag – als König, Mittelpunkt und als Quelle unseres Lebens annehmen. Diese tägliche Entscheidung – immer neu -, nach Seinem Willen und in Seinem Reich leben zu wollen und Ihm zu helfen, Seine Pläne der Erlösung für die ganze Welt in die Tat umzusetzen, soll unser immerwährendes Gebet zu Ihm sein – und das beständige Leben in Seiner Gegenwart. Nur Er kann es uns schenken, dass unser Leben Gebet ist, dass wir selbst Gebet sind – für uns, aber vor allem auch für die anderen.

Diese Ganzhingabe, diese Weihe an Gott und an Seinen Göttlichen Willen – mit Ihm mitzuwirken an Seinem Werk der Erlösung der Welt – wird als Frucht die Freude in unseren Herzen hervorbringen, das tiefe Glück über die so gelebte Sinnhaftigkeit unseres Daseins in unserem Gebet zu Gott, in unserem Dialog mit Ihm.

Zugleich erfahren wir dann tief in unserem Inneren, dass wir auch Kinder der Gottesmutter sind, dass wir ihr gehören, die uns in dieser Schule der Liebe zu Gott führt und leitet.

Dann, und nur dann, wenn wir aus tiefstem Herzen zu Gott beten und mit Ihm sprechen, Seinen Willen suchen und mit Ihm eines Herzens werden, wird uns Gott mit der Freude über Seine Erlösung für uns auch Seinen tiefen Frieden schenken, auch und gerade in der Friedlosigkeit um uns herum, und Er wird unsere Gebete erhören! Welch wunderbare Zusage der Gospa!

Wir sind aufgerufen, uns im Gebet von der Friedlosigkeit, dem negativen Denken, dem Hochmut und der Selbstsucht abzuwenden, das Kreisen um uns selbst zu beenden und uns Gott und Seinen Plänen ganz zuzuwenden – im Frieden unseres Herzens, der von Ihm selbst kommt und geschenkt wird!

Ihr, meine lieben Kinder, seid großzügig und die Liebe meiner Liebe, damit die Heiden spüren, dass ihr mein seid, und sich zu meinem Unbefleckten Herzen bekehren

Und nun spricht uns die Gospa wieder als unsere Mutter an, die wir ihr unsere Herzen weit öffnen sollen. Sie als die fürbittende Allmacht vermittelt uns von Gott her alle Gnaden und die Kraft, die Gott uns schenken möchte.

Im Blick auf Gott – oft auch in der Anbetung der hl. Eucharistie, bei der Maria immer gegenwärtig ist – und in der Zeit für Gott wird unser Herz wirklich ruhig und dann auch weit, offen für den Willen und die Inspirationen, die Gott uns durch den Heiligen Geist schenken will. Gott befreit uns durch Seine Gegenwart aus unserer eigenen Enge – hinein in die Weite und die Großzügigkeit Seines Willens und Seiner Gnade.

Wir dürfen daran glauben und fest darauf vertrauen, dass Gott selbst gerade in Seiner Eucharistischen Gegenwart Seine Gnaden wie einen Strom in unsere Herzen fließen lässt, wenn wir nur bei Ihm bleiben – in der Anbetung, vor Ihm, mit Maria -, und dass Er uns mit tiefer und großer Freude, mit Gnade und Seinem Segen erfüllen will.

Im Buch Exodus (Ex 34, 29 ff.) hören wir von Mose, dass die Haut seines Gesichtes immer dann, wenn er mit Gott gesprochen hatte, Licht ausstrahlte – so dass die Israeliten sich sogar fürchteten, in seine Nähe zu kommen. Gott selbst und Sein Antlitz, das uns auch in der hl. Eucharistie begegnet und anschaut – voll Liebe, Zärtlichkeit und Erbarmen -, lässt auch uns in Seiner Gegenwart nicht unverändert; ja Gott selbst bewirkt eine Wandlung und manchmal auch Verwandlung in uns, innerlich und äußerlich.

Die Wandlung, die Gott in uns wirken möchte, wurde einmal treffend so beschrieben: Wer sich der Sonne am Himmel immer wieder aussetzt, wird an seiner Haut bald gebräunt; wer sich aber der himmlischen Sonne der göttlichen Eucharistie regelmäßig aussetzt und anbetet, wird heilig.

Dieser Aufforderung und Einladung der Gottesmutter wollen wir durch das Gebet Folge leisten: Mögen wir immer mehr Gebet sein, und mögen wir immer mehr Liebe sein, damit aus dem Heiligsten Herzen Jesu, durch das Unbefleckte Herz Mariens, der Strom des Friedens, der Liebe, der Freude und der Gnaden durch unsere Herzen fließen und unsere Mitmenschen, unsere Umgebung, unsere Familien und Gemeinschaften und die ganze Welt erreichen, überfluten und tränken kann.

Dem Unbefleckten Herzen Mariens kommt dabei nach dem Willen Gottes eine ganz entscheidende und unersetzbare Bedeutung zu. Maria war von ihrer Empfängnis an im Schoß ihrer Mutter Anna ganz rein und unbefleckt, ohne Erbsünde, ohne Makel, ohne jede Bosheit, ganz in der Gnade und Heiligkeit Gottes umfangen. Nur so wollte Gott in ihr Wohnung nehmen und Mensch werden; nur so konnte und kann Erlösung geschehen.

Gott wollte so in Seiner himmlischen Heiligkeit ganz in Maria wohnen und durch ihr Unbeflecktes Herz die Fülle Seines Heiligen Geistes in die Welt eintreten lassen – mit der Geburt des Gottessohnes Jesus Christus. Unfassbar, wie Gott Maria hier begnadet und auserwählt hat; und unfassbar, wie Maria zu dieser Fülle des Heiligen Geistes in ihr „Ja!“ – „Fiat!“ – gesagt hat! So ist sie ganz voll der Gnade, wie wir im Ave Maria beten, und der Herr ist immer bei ihr; sie ist immer dort, wo auch Jesus ist, untrennbar.

So ist die Fülle der Gnade in ihrem Unbefleckten Herzen der Ort der Heiligkeit, durch dessen Vermittlung auch wir alle Gnaden und allen Segen von Gott empfangen können und nach Gottes Willen auch sollen. So wie in ihrem Herzen der Eintritt Gottes in Seine Welt geschah, so gelangen auch die Gebete von uns Menschen durch ihr Herz direkt in das Reich des Himmels, zur Herrlichkeit Gottes.

Deswegen möchte Gott alle Erlösung und Rettung der Welt durch die Vermittlung ihres Unbefleckten Herzens bewirken, und diesem Geheimnis spüren wir nach, wenn wir uns dem Unbefleckten Herzen der Gottesmutter weihen! Damit treten wir direkt in den Raum der Heiligkeit Gottes ein, wo nichts Böses und auch der Böse keinen Zutritt hat!

Auf diese Weise können wir die Einladung der Gospa annehmen, Liebe zu werden, und die Liebe ihrer Liebe zu werden; so lassen wir uns durch die Liebe Gottes durch Maria verwandeln bis hinein in die reine Liebe. Wir werden von Gott durch ihr Unbeflecktes Herz geliebt, und wir werden Liebe.

Diesen großen Anspruch zu erfüllen, traut uns Gott durch Maria zu; bei einer frühen Erscheinung hat uns die Gospa ja einmal gesagt, dass wir nur im Gebet die Größe und Bedeutung unserer je eigenen Rolle im Plan Gottes erkennen können.

So werden wir zum Widerschein Seiner Liebe und sollen Gottes Liebe ausstrahlen, damit auch die Heiden, die die Liebe Gottes noch nicht erfahren haben, spüren, dass wir Maria gehören, und damit die Menschen durch die Vermittlung ihres Unbefleckten Herzens gerettet werden. Denn im Herzen der Mutter geschieht die Begegnung mit Gott!

In deinem Unbefleckten Herzen, Maria, ist Gott in Seiner Gnadenfülle da! In deinem Unbefleckten Herzen, Maria, ist Gott in Seiner Liebe uns ganz nah!

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Maria, bitte hilf uns weiterhin durch deine Botschaften, Gott mit der Liebe deines Herzens zu lieben!

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