Gedanken zur Botschaft vom 25.08.2019 – Dr. Ignaz Hochholzer

DR. IGNAZ HOCHHOLZER
Gedanken zu Botschaft von 25.08.2019

Dr. Ignaz Hochholzer

 

34 Jahre Gebetskreis „Maria, Königin des Friedens“

Am 29. August 2019, dem Gedenktag der Enthauptung des Hl. Johannes des Täufers, beging der Gebetskreis „Maria, Königin des Friedens“ in der Kirche Maria am Gestade, der ältesten Marienkirche Wiens, den 34. Jahrestag seines Bestehens. In seiner Predigt betonte Dr. Ignaz Hochhozler das Hauptanliegen der Gottesmutter: Im Gebet Gott nahe bleiben.

Die Botschaft vom 25. August 2019 zeichnet sich durch eine besondere Klarheit aus. Wir sollten nur Punkt für Punkt der Gottesmutter Maria, unserer viel geliebten Gospa, folgen, dann gelingt unser Leben und ist vom Himmel reich gesegnet.

Extra heißt es, der Himmel wird es uns danken, wenn wir den Rat der Gottesmutter befolgen. Also genau aufgepasst, so sollen wir vorgehen: beten, arbeiten, Zeugnis geben mit dem Rosenkranz.

Beten ist Basis und Voraussetzung für jedes Christenleben. Ohne Beten gibt es kein Christsein, da Gebet die Verbindung mit Gott ist. Wir beten mit Worten, aber noch mehr mit dem Herzen, so wird das immerwährende Gebet möglich. Was immer wir tun oder lassen, unser Herz ist mit Gott.

Wir lassen Gott niemals beiseite! Wir leben, arbeiten und sterben durch IHN, mit IHM und in IHM, so beten wir bei jeder Heiligen Messe und opfern uns mit Jesus Christus im Heiligen Geist Gott dem Vater auf. Das ist das Gebet, immer mit Gott verbunden sein! Dann wird uns jede Arbeit, sei sie nun körperlich oder geistig, beruflich oder privat, bedeutsam oder vergnüglich, erfüllen, glücklich machen und zum Segen.

Maria sagt uns: Gott wird eure Mühe hundertfach segnen, es wird euch gut gehen auf Erden, die Seelen der Ungläubigen werden die Gnade der Bekehrung spüren, der Himmel wird sich freuen und euch die Opfer danken. Mehr können wir nicht erreichen, da haben wir alles gewonnen, das ist die Heiligkeit, für die wir uns entscheiden sollen.

Hierfür haben wir im Heiligen Ludwig Maria Grignon von Montfort ein besonderes Vorbild, an den der Hl. Papst Johannes Paul II. am 16. Oktober 2002, zu Beginn des 25. Jahres seines Papstdienstes, bei der Ankündigung eines Jahres des Rosenkranzes erinnerte. Wie der Hl. Ludwig Maria sollen wir durch das Leben gehen – in der einen Hand den Rosenkranz und in der anderen das Kreuz. Dieser Heilige hat ganz und gar erfüllt, was die Gottesmutter von uns will, Gebet und restlosen Einsatz für die Menschen. So bestehen wir auch diese unsere schwierigen Zeiten und gehen Christus froh und mutig entgegen, unerschrocken, wie Johannes der Täufer, dessen Enthauptung wir am 29. August gedenken. Johannes konnte nicht anders, als Zeugnis zu geben für die Wahrheit, unerschrocken, für ein aufrechtes Leben.



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