Überkategorie zu Botschaften aus Medjugorje nach Jahren und Botschaftsbetrachtungen.

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Febrauar 2022

Liebe Kinder!

Ich bin bei euch und beten wir gemeinsam. Meine lieben Kinder, helft mir mit dem Gebet, damit Satan nicht vorherrscht. Seine Macht des Todes, des Hasses und der Angst hat die Erde heimgesucht. Darum, meine lieben Kinder, kehrt zu Gott und dem Gebet zurück, zum Fasten und zur Entsagung für all jene, die niedergetreten, arm sind und keine Stimme haben in dieser Welt ohne Gott. Meine lieben Kinder, wenn ihr nicht zu Gott und zu seinen Geboten zurückkehrt, habt ihr keine Zukunft. Deshalb hat er mich zu euch gesandt, um euch zu führen.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Betrachtung zur Botschaft vom 25. Januar 2022- Mag. Marija Stelzer

Liebe Kinder, betet und tut das Gute!

Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, zum persönlichen Gebet zurückzukehren.

In der heutigen Botschaft legt die Muttergottes den Akzent auf das Persönliche! An erster Stelle nennt sie das persönliche Gebet: Kehrt zurück zum persönlichen Gebet! Wir haben es vielleicht wieder etwas verschlampt, vielleicht haben wir nach den Weihnachtsfeiertagen unsere Gebetszeiten aus verschiedenen Gründen ausgeblendet und vernachlässigt. Es sind unzählige Dinge und Aufgaben, die uns täglich vom Gebet und von unserer Begegnung mit dem Herrn ablenken. Sicher meint die Gospa damit nicht die „verrichteten“ Gebete, sondern das Gebet des Herzens, die Haltung der Sehnsucht nach der Nähe des Herrn, die man aber vor allem im persönlichen Gebet erfährt. Der Heilige Geist kann uns nur dann erreichen, wenn wir uns ihm öffnen und nach ihm verlangen. Der Geist Jesu selbst möchte in uns beten, denn ohne den Heiligen Geist wissen wir auch nicht, wie wir beten sollen (Röm 8,26).

Die Jünger Jesu kamen einmal und sahen, dass Jesus betete, und wurden selbst davon ergriffen, sodass sie ihn baten: „Herr, lehre uns beten!“ (Lk 11,1). Und er lehrte sie das Vaterunser-Gebet. Das war bestimmt mehr als ein Aufsagen von Worten, vielmehr hat Jesus selbst sie in sein Beten hineingezogen, sie durften erfahren, was dieses Gebet für Jesus bedeutet: Es ist die lebendige Vereinigung mit dem Vater durch den Heiligen Geist! Sie machten die Erfahrung der Einheit mit der Heiligsten Dreifaltigkeit und erfuhren sich selbst als Söhne des Himmlischen Vaters, was für sie eine Kernerfahrung der Nähe und Liebe Gottes gewesen sein musste.

Sie haben dann auch verstanden, was Jesus gemacht hat, wenn er die Einsamkeit für das Gebet gesucht und die Nächte im Gebet verbracht hat. Man kann es auch nicht anders denken, als dass das ganze Leben Jesu auf dieser Erde eine ununterbrochene Kontemplation war, eine Einheit mit dem Vater im Heiligen Geist. So offenbarte sich seine Verbundenheit mit dem Vater in seinem Tun, in seinen Wundern, in seinem Tod und vor allem in seiner Auferstehung. Indem sie uns seit so vielen Jahren zum Gebet des Herzens einlädt, möchte die Muttergottes auch uns darin einüben, mit Jesus selbst zu beten, sie möchte, dass auch wir durch Jesu Gebet, so wie einst seine Jünger, die Liebe des Vaters erfahren und in seiner Liebe bleiben.

Heute fällt es uns oft schwer, Zeit für das persönliche Gebet zu finden. Unsere Vernetzungen in den sozialen Medien machen uns hyperaktiv, sodass unsere Stunden durch die ständigen Herausforderungen blitzartig vergehen und der Raum unserer Seele und unseres Herzens zu einer Landungspiste für alle möglichen Waren und Güter geworden ist, die sich in allen Richtungen durch den Äther schwingen. Wir stehen da und haben alle Hände voll damit zu tun, sie aufzufangen, sodass wir um alles, was auf der Welt passiert, Bescheid wissen, aber immer weniger darüber, was in unseren Mitmenschen geschieht, und noch weniger, was in uns selbst vorgeht und was uns eigentlich abgeht. Vor alldem stehen wir wie ohnmächtig vor den Lawinen, die uns jeden Moment zu verschlingen drohen. Das Gefühl von Ohnmacht oder auch von Solidarität mit allen Leidenden ziehen uns nicht selten in Traurigkeiten und Depressionen, in der uns nur noch ein Lichtstrahl des Himmels aufmuntern kann. Wenn es in unserem Herzen trüb wird, sollte das für uns gläubige Menschen ein Zeichen dafür sein, dass es an der Zeit ist, wieder zum Herrn zurückzukehren und uns ehrlich zu fragen, wie unsere Beziehung zu ihm geworden ist und wie lange wir uns nicht wirklich begegnet sind.

Meine lieben Kinder, vergesst nicht, dass der Satan stark ist.

Dieses Wort, dass Satan stark ist und möglichst viele Seelen für sich gewinnen will, soll uns nicht verwundern. Die Versuchungen sind uns allen bekannt, beginnend mit den kleinsten täglichen Entscheidungen, ob man zeitiger aufsteht und sich, bevor der Tag mit seinen Aufgaben beginnt, noch Zeit gönnt, Gottes Wort zu lesen und zu betrachten, gleichsam als erste Nachricht, die man in den Tag als Begleiter mitnimmt. Oder lasse ich zu, mich von den „to do`s“ des Tages leiten und beherrschen zu lassen und nie Zeit für den Herrn zu finden, ausgeliefert den vielen Herausforderungen und Niederlagen des Tages und auch des Lebens?

Satan ist stark, und es ist ihm erlaubt, uns Menschen bis zu einem gewissen Grad zu prüfen, aber er kann uns nichts antun ohne unsere persönliche Entscheidung, Böses zu tun und ihm dadurch Raum zu geben. Halten wir Wache über unser Herz und unseren Verstand, rufen wir den Herrn um seinen Schutz an, möge er uns mit seinem Blut, das er für uns vergossen hat, besprengen, wenn wir wanken zwischen ihm und dem Bösen.

Seid wachsam im Gebet und entschlossen im Guten!

Deswegen sagt die Gospa, die Gottesmutter, dass wir im Gebet wachsam bleiben sollen. Und das kann man üben, wenn wir in die Liebe des Vaters und mit Jesus in sein Wort eintauchen, wenn wir uns von der Gospa führen lassen und mit ihrer Liebe unser Leben und die Welt betrachten und allen Menschen diese Geborgenheit und dieses Glück in Gott wünschen! Dann kann uns Satan nicht berühren.

Das persönliche Gebet und auch die Entschlossenheit, das Gute zu tun, ist eine Übung der Tugend, die unseren Willen und unseren Verstand voll fordert. Denn wir erfahren sehr oft, wie wir mit bestem Willen das Gute tun möchten und es trotzdem nicht schaffen, weil wir nach alten Mustern handeln und uns in Missverständnisse verstricken.

Das soll uns ein Zeichen dafür sein, dass wir zu den Wurzeln unserer Beziehung zu Gott zurückkehren müssen, zum Ursprung des Guten.

Wir alle brauchen auch immer wieder Heilung und Befreiung von unseren Lebenserfahrungen, die uns daran hindern, liebenswürdige und barmherzige Menschen zu sein. Dabei können wir uns auch in der Verzeihung üben!

Das Gute tun zu wollen, zu mir selbst und zu den anderen gut zu sein, ist eine Lebenseinstellung, eine Entscheidung. Für uns Christen kann unser oberstes Gebot nicht anders sein, als dass unser Tun von der Liebe geprägt ist. Die hl. Mutter Teresa von Kalkutta hatte sich als Lebensmotto gegeben:

„Wir können nur kleine Dinge vollbringen, aber die mit großer Liebe.“

Wenn wir im Gebet vor Jesus kommen, sein Wort hören und um Verzeihung bitten, dann bitten wir auch um die Gnade, selbst barmherzig zu handeln. Dann wird unser Tun in Barmherzigkeit geschehen, wir werden in der Liebe wachsen und unsere Herzen werden sich nicht mehr so leicht verhärten.

Lassen wir uns immer wieder von Neuem von Jesus berühren und heilen und hören wir auf den Ruf der Gospa! Dann werden wir die Geborgenheit des Vaters erfahren und den Wunsch in uns verspüren, Gutes zu tun und den Menschen um uns durch unsere Worte und Taten seine Liebe zu schenken.

Mögen uns der mütterliche Segen und die mächtige Fürsprache unserer lieben Gospa dabei immer helfen!

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Januar 2022

Liebe Kinder!

Heute rufe ich euch auf, zum persönlichem Gebet zurückzukehren. Meine Lieben Kinder, vergesst nicht, dass Satan stark ist und so viele Seelen wie möglich an sich ziehen möchte. Seid deshalb wachsam im Gebet und entschlossen im Guten! Ich bin mit euch und segne euch alle mit meinem mütterlichen Segen.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Betrachtung zur Botschaft vom 25. Dezember 2021- Dr. Reinhard und Maria Pichler

Bringt den Segen in eure Familien und bereichert jene, denen ihr begegnet

Heute bringe ich euch meinen Sohn Jesus, damit er euch Seinen Frieden gibt.

Warum spricht die Mutter Gottes immer neu ihr FIAT – auch heute noch? Dass sie uns JESUS bringen kann, ihn uns schenken kann! Was für ein Weihnachtsgeschenk! Und Jesus, der Sohn Gottes, ist in diese, unsere Welt gekommen, zu dieser immer wieder neu in die Sünde verstrickten und verlorenen Menschheit, dass wir Menschen Frieden haben! Was für ein Weihnachtsgeschenk! Danach sehnt sich die Welt, denn dieser ersehnte Friede ist ständig in Gefahr - im Kleinen wie im Großen. Angefangen in unseren Herzen über die zwischenmenschlichen Beziehungen bis hin zur großen Weltpolitik

Ohne Frieden habt ihr keine Zukunft, keinen Segen!

Dass der Weihnachtsfriede ein so zerbrechliches Gut ist, sehen wir bei der Hl. Familie selbst, die, kaum dass die Hirten und die Hl. Drei Könige angebetet haben, schon fliehen mussten. Gott Vater selbst gibt der Heiligen Familie auf Erden kaum Zeit zum Durchatmen und Innehalten. Aber es steht eben viel auf dem Spiel – es geht um die Anbetung des kleinen Kindes in Bethlehem. Gott macht sich klein. Wer von den Großen und Wichtigen kann da wohl erkennen, dass dies der Retter der Welt sein soll? Der Friede kommt aber nicht durch Macht, sondern durch die Bereitschaft, dem anderen zu dienen, in welcher Form auch immer. Es kann das Gebet, die Anbetung sein, es kann die Freude sein, für andere da zu sein und ihnen ein aufmunterndes Wort zuzusprechen. Jedenfalls ist der Glaube die Basis für den inneren und äußeren Frieden, ohne den wir nicht leben können. Der Glaube ist in der heutigen Zeit lebens-not-wendend. Wie verirrt und verwirrt, verzweifelt und verzagt sind so viele unserer Zeitgenossen in dieser unsicheren Zeit ohne Glauben und damit ohne Hoffnung. Wir sind es, die mit der Kraft der Mutter Gottes und in ihrem Auftrag, wie wir es von der Weihnachtsbotschaft vernommen haben, zu echten Friedensbringern werden dürfen!

Kehrt zum Gebet zurück!

Das ist unsere bleibende Aufgabe, bis zu unserem letzten Atemzug: unaufhörliches Gebet für die Vielen, die das Licht der Welt noch nicht erblicken könnten. Gemeint ist dies in mehrfachem Sinne: für diejenigen, die in Finsternis und Todesschatten sind, für abgetriebene Kinder, für die Menschen, die noch auf der Suche nach dem Erlöser Jesus Christus sind, oft ohne es zu wissen. Unser Gebet ist ein Dienst, eine Aufgabe, eine Berufung. Jedenfalls ist Gebet - allein in der Stille und in der Gemeinschaft - existentiell.

Die Frucht des Gebets sind die Freude und der Glaube, ohne den ihr nicht leben könnt.

Unsere Gebetsfrüchte sind neben dem Frieden eine gute Zukunft, Segen, Freude und Glaube. Dies dürfen wir im Gebet und im Alltag uns immer wieder in Erinnerung rufen: Wenn wir Kanal für die Gnaden des Himmels werden, werden wir selbst ganz durchlässig für seine Gnade und sind selbst durchdrungen und können vielen anderen diese Gnaden weitergeben. Die Welt lechzt nach dem menschgewordenen Gottessohn – bewusst oder unbewusst! Sie schreit nach dem Erlöser und kann ihn nicht erkennen, wenn wir (die Kirche) die verirrte Menschheit nicht zur Krippe führen und anbetend in die Knie sinken. Unser Beispiel wird ein Beispiel für diejenigen werden, die noch immer in der Finsternis umherirren und noch auf die Erlösung warten. Wir wissen schon, dass wir Erlöste sind! Und das allein schon ist eine Gnade. Was für ein Weihnachtsgeschenk!

Der Friede, den die Engel uns zu Weihnachten verkündigen, ist ein übernatürlicher Friede, ein himmlischer Friede. Es ist definitiv ein höherer Friede als der irdische. Es ist der innere Friede. Dieser Friede in unseren Herzen bleibt, wenn wir ganz in Gott verankert sind. Unsere vordringliche Aufgabe ist es, sich im Herzen Jesu und der Gottesmutter im Glauben fest zu verankern.

Den heutigen Segen, den wir euch geben, bringt ihn in eure Familien!

Stellen wir es uns vor, wie die Muttergottes auf uns zukommt – während wir die Botschaft lesen oder wenn wir das Jesuskind in der Krippe besuchen und anbeten. Stellen wir uns also vor, dass die Muttergottes und Jesus uns segnen. Diesen Segen dürfen wir jetzt empfangen. Wenn die Gospa vom „heutigen“ Segen spricht, wird es sicherlich auch einen „gestrigen“ oder „morgigen“ Segen geben. Sind wir uns bewusst, dass Jesus und Maria uns segnen? Dass sie sich um uns kümmern und sich darum sorgen, dass wir mit dem göttlichen Schutz umhüllt sind? Diesen Segen, den sie uns geben, sollen wir auch in unsere Familien bringen. Das ist in vielen katholischen Familien schon eine alltägliche Praxis. In der Früh, bevor die Kinder zur Schule gehen, und am Abend vor dem Schlafengehen segnen sich Kinder und Eltern gegenseitig mit dem Satz „Jesus segne dich, er behüte dich“. Meistens sind es die kleinsten Kinder, die dann die Weihwasserflasche nach dem Abendgebet aus der Schublade holen und die am wachsamsten sind, dass das „Segengeben“ ja nicht vergessen wird.

Bereichert all jene, denen ihr begegnet, damit sie die Gnade spüren, die ihr empfangt.

Wir werden gesegnet und sollen diesen Segen weitergeben, zuerst in unserer Familie – dann aber auch an all unsere Mitmenschen. Das hängt zum einen eng mit der Botschaft des Evangeliums „Liebe deinen Nächsten“ zusammen, zum anderen spiegelt diese Aufforderung die Sehnsucht unserer Königin des Friedens wider. Indem wir Segen weitergeben, schenken wir auch den himmlischen Frieden. Andere segnen muss nicht bedeuten, auf jemand zuzugehen und ihm ein Kreuzchen auf die Stirn zu machen. Segnen heißt auch, für jemand, den man auf der Straße sieht, für jemand, mit dem man ins Gespräch kommt, zu beten – mit dem Gebet „Jesus, segne sie/ihn“. Weiters heißt segnen, für andere zum Segen zu werden.

Wenn wir in die Schule der Muttergottes gehen, empfangen wir Gnaden, die sie uns erbittet. Sie ist die Gnadenvermittlerin. Unsere Mitmenschen sollen von der Sehnsucht nach dieser Liebe, die uns innerlich treibt, angesteckt werden. Es ist so schön, dass die Muttergottes sagt: „... damit sie die Gnade spüren“. Nicht jeder Mensch bekommt die Gnade, himmlische Dinge spüren zu können. So viele sind wie taub für die Stimme Gottes. Wenn die Gospa uns hier diesen Satz sagt, meint sie zugleich: „Jetzt ist die Zeit der Gnade, um die verhärteten und lauen Herzen zu berühren.“ Dafür braucht sie unsere Hilfe. Deshalb: Gehen wir in ihre Schule, um die Gnaden zu empfangen, die sie für uns bereitet hat! Beten wir, fasten wir, lieben wir! Beten wir für unsere Mitmenschen, dass sie von der Sehnsucht nach dem Gebet und der Liebe Mariens angesteckt werden.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Dezember 2021

Liebe Kinder!

Heute bringe ich euch meinen Sohn Jesus, damit Er euch Seinen Frieden gibt. Meine lieben Kinder, ohne Frieden habt ihr keine Zukunft, keinen Segen, deshalb kehrt zum Gebet zurück, denn die Frucht des Gebets sind die Freude und der Glaube, ohne den ihr nicht leben könnt. Den heutigen Segen, den wir euch geben, bringt ihn in eure Familien und bereichert all jene, denen ihr begegnet, damit sie die Gnade spüren, die ihr empfangt.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. November 2021

Liebe Kinder!

Ich bin bei euch in dieser barmherzigen Zeit und ich rufe euch alle auf, Träger des Friedens und der Liebe in dieser Welt zu sein, wo Gott euch, meine lieben Kinder, durch mich aufruft, Gebet und Liebe und Ausdruck des Paradieses hier auf Erden zu sein. Mögen eure Herzen mit Freude und Glauben an Gott erfüllt sein, damit ihr, meine lieben Kinder, volles Vertrauen in seinen heiligen Willen habt. Deshalb bin ich bei euch, denn er, der Allerhöchste, schickt mich unter euch, um euch zur Hoffnung anzuregen, und ihr werdet Friedensstifter in dieser friedlosen Welt sein.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Betrachtung zur Botschaft vom 25. November 2021- Monika Binder

Seit März 2020 hören und sehen wir ständig Nachrichten zum Thema Corona. Es scheint, als gäbe es sonst nichts mehr zu berichten in den öffentlichen Medien. Wir empfinden diese Situation als belastend, beängstigend, schrecklich, grauenvoll und fühlen uns deprimiert und mutlos. Viele Menschen haben die Hoffnung verloren, sind verwirrt und ohne Orientierung. Wem soll man glauben??? Was wird noch alles kommen??? Woher kommt uns Hilfe???

Hören wir auf die Muttergottes, die uns am 25. November 2021 wiederum eine Botschaft geschenkt hat.

Liebe Kinder! Ich bin bei euch in dieser barmherzigen Zeit....

Was für ein unerwartetes Wort – aus der Sicht des Himmels ist dies eine barmherzige Zeit? Wie soll man das verstehen? Wir Menschen haben ja großteils ganz offensichtlich Durch- und Überblick verloren im Chaos dieser Welt, Gott aber verliert nie den Überblick und lässt uns niemals im Stich. Gott ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit (Heb 13,8). Und ER schickt uns Maria, die Mutter, um uns zu sagen, dass das, was furchterregend aussieht, vom barmherzigen Gott zugelassen wird.

In Österreich befinden wir uns gerade im 4. Lockdown, das bedeutet: Vieles ist derzeit nicht erlaubt – keine Besuche, keine Veranstaltungen, keine Gastronomie,… jedoch Abstand, Maske, etc. Wir müssen zu Hause bleiben. Das sehe ich als Chance, denn es ist immer noch erlaubt, mit Gott in Verbindung zu treten, sein Wort zu lesen, auf ihn zu hören, IHN zu loben und zu preisen. Und die Gottesmutter sagt uns, sie ist bei uns. Vielleicht kommen wir gerade jetzt im Advent durch Maria näher zu IHM. Unser Himmlischer Vater beschenkt uns in seiner Barmherzigkeit und Güte mit seinen Gaben.

Ich rufe euch alle auf, Träger des Friedens und der Liebe in dieser Welt zu sein.

Wir können den Menschen um uns herum weder Frieden noch Liebe bringen, wenn wir nicht selber davon erfüllt sind. Wir dürfen uns diese Gaben von Gott schenken lassen, wiederum im Gebet, in der Anbetung, in der Hingabe an Gott.

Gott ruft euch, meine lieben Kinder, durch mich auf, Gebet und Liebe und Ausdruck des Paradieses hier auf Erden zu sein.

Gott hat einen Auftrag für uns, seine Kinder. Aus uns selbst heraus sind wir ohnmächtig, aber mit IHM können wir uns zumindest bemühen, die Welt ein bisschen heller zu machen. Wir werden es nicht schaffen, alles und jeden zum Guten hin zu bewegen, aber im Kleinen, dort wo wir sind, können wir wirken. Zu Mutter Teresa sagte jemand resignierend: „Ich kann doch nicht alle Menschen retten!“ Ihre Antwort war einfach: „Dann rette einen!“ Das gilt ebenso für uns. Das könnte für manch traurigen, einsamen, trostlosen Menschen das Paradies werden – Einheit mit Gott, dem liebenden Vater, Frieden, Freude und Vertrauen. Wenn wir so leben, wirkt das ansteckend (im besten Sinne des Wortes). Viele von uns wissen aus Erfahrung, wie das Herz mit Frieden erfüllt wird, wenn wir vertrauensvoll beten. Allein ist das oft schwierig, da tauchen gern Hindernisse auf, die uns von der Gottesbegegnung abhalten wollen. Wir dürfen uns aber mit anderen verbinden und gemeinsam beten. Es gibt beispielsweise die große „Hörer-Familie von Radio Maria“, wo täglich gebetet wird. Oder man schließt sich den Betern im „K-TV“ an oder man wählt andere katholische Sender, die Mut, Kraft und Hoffnung vermitteln. Ebenso möchte ich erwähnen, dass es gerade in dieser Pandemie möglich geworden ist, auf verschiedenen Radio- und Fernsehkanälen die Heilige Messe mitzufeiern und in das große Gebet der Kirche einzustimmen. Durch all das verändert sich die Sicht auf die Welt und das eigene Leben.

Erlauben Sie mir auch, auf „Missio Österreich“ aufmerksam zu machen. Dort ist es ebenfalls möglich, die Heilige Messe täglich mitzufeiern, und man erfährt, womit unsere Geschwister im Glauben in den Ländern des Südens zu kämpfen haben. Ebenso hört man, dass die Kirche überall auf der Welt (außer in Europa) wächst, und dass Gott zahlreiche Priesterberufungen schenkt. Was für eine Freude!

Mögen eure Herzen mit Freude und Glauben an Gott erfüllt sein…

Ein Satz der Heiligen Edith Stein begleitet mich seit meiner Jugend: „Freude ist ein Zeichen, dass man dem Licht nahe ist“. Gott ist Licht. Wenn wir Gott durch das Gebet in unser Herz einlassen, beschenkt ER uns mit seinen Gaben, zum Beispiel mit Freude. Diese Freude ist teilbar und vermehrt sich. „Geteilte Freude ist doppelte Freude“, heißt es, und das kennt jeder. Wenn wir beispielsweise einen einsamen Menschen besuchen oder anrufen, werden wir damit Freude schenken und selbst ebenso beschenkt sein. Die Muttergottes hat uns auch schon eingeladen, das Leben der Heiligen zu betrachten und nachzuahmen. Wie viel Freude da zum Vorschein kommt! Ich höre mir gerne die Erzählungen der „Tagesheiligen“ an (Radio Maria) und staune immer wieder, was Menschen bewirkt haben, die fest an Gott geglaubt und daraus ihr Leben gestaltet haben. Diese Heiligen dürfen wir um ihre Fürsprache bitten, und unsere Freude wird wachsen.

…damit ihr, meine lieben Kinder, volles Vertrauen in seinen heiligen Willen habt.

Unser größtes Vorbild im Glauben und Vertrauen ist natürlich die Muttergottes. Betrachten wir ihr Leben, dann sehen wir, dass sie ihr JA sprechen konnte, weil sie Gott 100%ig vertraut hat. Und das hat Maria nie zurückgenommen. Durch die dunkelsten Stunden ist sie gegangen, im Glauben wissend, dass Gott bei ihr ist und alles gut macht. Für Gott ist nichts unmöglich! (Lk 1,37). Schauen wir auch auf den Bräutigam der Muttergottes; der Heilige Josef hatte ebenfalls vollstes Vertrauen in Gottes heiligen Willen. Er hat mit dem Engel, der ihm im Traum erschienen war, nicht diskutiert, sondern ihm geglaubt und getan, was der Herr ihm sagen ließ. Auch heute wirkt Gott, wenn wir IHM unser Herz öffnen und IHM zutrauen, dass ER helfen kann und wird. Es gibt so wunderbare Gebetserhörungen von Menschen, die Gott geglaubt und auf IHN gehofft haben! Gehen wir zu Jesus, legen wir alles in sein geöffnetes Herz und beten wir, dass sein Wille geschehe.

Deshalb bin ich bei euch, denn er, der Allerhöchste, schickt mich unter euch, um euch zur Hoffnung anzuregen.

Wenn wir tun, was die Muttergottes uns sagt – beten, fasten, die Heilige Schrift lesen, beichten – dann wird in uns die Hoffnung wachsen. Niemand verpflichtet uns, negative Nachrichten am laufenden Band zu konsumieren. Das macht uns nur mutlos und drückt uns nieder. Die Gottesmutter hingegen lädt uns ein, dass wir uns mit Gott im Gebet verbinden. Das schenkt Hoffnung und wirkt für uns und unsere Umgebung positiv.

Ihr werdet Friedensstifter in dieser friedlosen Welt sein.

Wenn wir auf die Mutter hören und gehorchen, werden wir zu Friedensstiftern. Binden wir uns an den Dreifaltigen Gott und wenden wir uns vertrauensvoll an die Himmlische Mutter. Sie hilft uns, führt und leitet uns. Und sie spricht das letzte Wort hier:

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Betrachtung zur Botschaft vom 25. Oktober 2021- Christoph Riepl

Kehrt zum Gebet zurück, denn wer betet, fürchtet sich nicht vor der Zukunft. Wer betet, ist offen für das Leben und achtet das Leben anderer.

Gebet ist Vertrauen. Wir vertrauen Gott und trauen ihm zu, unser Leben gut zu machen. Deshalb war ich sehr dankbar, als ich die Botschaft vom Oktober gelesen habe, denn in Punkto Gebet tue ich mir öfter etwas schwer, obwohl es so wichtig ist. Das Gebet ist der Weg zu Gott, sozusagen seine Leitung, die für uns reserviert und jederzeit erreichbar ist. Er hat immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen, denn er liebt uns so sehr, dass er uns das Leben geschenkt hat. Dafür können, dürfen und sollen wir täglich dankbar sein. Ebenso dankbar dürfen wir sein, dass er uns auch noch Maria, seine Mutter, zur Mutter gegeben hat. Sie ist – um das Beispiel von vorhin wieder aufzugreifen – unsere Kurzwahl zu Jesus. Sie ist der direkte Weg zu Gott, und mit ihr in der Liebe verbunden, können wir das Ziel nicht verfehlen

So sagt uns Maria, dass wir „zum Gebet zurückkehren sollen und uns nicht fürchten sollen“. Umkehren. Wir müssen oft umkehren, denn zu oft verlaufen wir Menschen uns in der Welt und ihren Bedrängnissen - im Stress des Alltags, in Reichtum und Besitz, im Blick in die Zukunft, … . Viele dieser Dinge sind nicht von Grund auf schlecht, Gott hat sie uns schließlich zum Gebrauch geschenkt, aber bekanntlich ist das Maß das Ziel. So können wir, wenn wir in einem ruhigen Moment über manche Dinge nachdenken, schnell erkennen, was uns zu Gott führt und was uns von ihm trennt. Die Freiheit und die Liebe, die wir im Gebet erfahren dürfen, sie weisen uns täglich auf Ziel und Weg unseres Daseins hin.

Wer betet, meine lieben Kinder, fühlt die Freiheit der Kinder Gottes und dient frohen Herzens zum Wohle des Bruders, des Menschen. Denn Gott ist Liebe und Freiheit.

Niemand weiß dies besser als Maria selbst, sie hat es ja selbst erfahren dürfen, als der Engel Gottes ihr die Entscheidung über das Heil der Welt bei der Verkündigung in die Hände legte. Wie unglaublich ist doch diese Begebenheit, dass der allmächtige Schöpfer die Entscheidung über sein Leben und Sterben – über die Zukunft der ganzen Welt – in die Hände eines Geschöpfes gibt. Ein unendliches Maß an Vertrauen hat Gott Maria gewährt, er vertraut ihr mehr als allen anderen Geschöpfen. Dieses Vertrauen erkennen wir bis heute, wenn er Maria erlaubt, in Medjugorje zu uns zu kommen und uns wieder und wieder zu helfen. Ein wirklich berührendes Geheimnis, um dessen vollkommenes Erkennen und Verständnis wir unseren Gott bitten dürfen!

Erfüllt von dieser Liebe und Freiheit Gottes, möchte Maria aber auch, dass wir uns ebenfalls erfüllen lassen. Gott möchte uns seine Gnaden täglich schenken, aber wir müssen sie auch annehmen bzw. annehmen können. Ich stelle mir das vielleicht etwas zu bildlich vor, aber um ein Geschenk anzunehmen, braucht man freie Hände, sie dürfen nicht schon voll beschäftigt mit der Welt sein, sondern sie müssen offen sein, um Gott zu dienen und etwas von ihm empfangen zu können. Dienen wir nur der Welt und uns selbst, so weisen wir Gott ab.

Deshalb, meine lieben Kinder, wenn sie euch in Ketten legen und sich eurer bedienen wollen, ist dies nicht von Gott, denn Gott ist Liebe und gibt jedem Geschöpf seinen Frieden.

Nein, Gott möchte uns ganz in seinen Dienst stellen, damit wir seine Knechte und Mägde sind, nicht um uns auszubeuten, wie wir das selbst oft tun oder tun lassen, sondern um uns zu Freunden, ja sogar noch mehr, zu Söhnen und Töchtern zu machen, die wissen, was ihr Herr und Vater tut. Er tut nämlich alles zu unserem Heil, allein dafür hat er uns geschaffen, wie er alles geschaffen hat, um uns seinen Frieden und seine Liebe zu schenken. Wir sind seine Geschöpfe, aber noch mehr seine Kinder. Als solche möchte er uns täglich behandeln.

Wie er das tut? Natürlich nicht ohne unsere Mutter Maria. Sie hilft uns auf so vielen Ebenen und beschenkt uns in Gottes Namen mit den Gnaden des Heiligen Geistes, damit wir immer weiter auf dem Weg der Heiligkeit fortschreiten. Was liegt einem Vater denn näher, als seinen Kindern gute Gaben zu geben, ihren Weg zu ihm zu ebnen und ihnen mit allen Mitteln beizustehen, dass sie einst zu ihm gelangen? Er erwartet jeden von uns und hat für jeden eine Wohnung vorbereitet. Täglich steht er am Abend vor seinem Haus, empfängt einige seiner Kinder und sehnt sich schon von Herzen nach dem nächsten Tag, wenn wieder etliche ankommen. Das ist unsere Hoffnung und eine wunderschöne Zusage Gottes. Mit diesem Gedanken im Herzen können wir keine Angst haben, wie es im Psalm 23 heißt: „Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.“ Wohin wir auch gehen, er wird bei uns sein und nicht von uns weichen. Ebenso Maria, sie möchte bei uns sein und mit uns zu Jesus gehen. Ihre Botschaften sind Zurufe an uns, und sie freut sich jeden Tag, an dem wir auf sie hören.

Die Botschaften geben mir diese Zuversicht, dass immer jemand da ist, der mit uns unterwegs ist. Maria geht immer mit uns und mit der ganzen Kirche. Wir sind alle gemeinsam auf dem Weg und deshalb auch füreinander verantwortlich, wie in einer Familie. Das Gebet für die Kirche, für unsere Brüder und Schwestern auf der ganzen Erde, vor allem für unsere Hirten, ist daher ein ganz wesentlicher Beitrag, den ein jeder leisten kann und darf. Die Sorge, um andere vor Gott zu bringen, ist eine Form der Liebe, die wir vor allem von der Muttergottes lernen dürfen. Wie fruchtbar diese Liebe ist, das sehen wir an dem, was unsere liebe Mutter in Medjugorje schon gewirkt hat. Folgen wir weiter ihrem Ruf und vertrauen wir ihr weiterhin unsere Bitten und in gleichem Maße unseren Dank an, dass sie ihn an Gottes Ohr trage! Amen.

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Oktober 2021

Liebe Kinder!

Kehrt zum Gebet zurück, denn, wer betet, fürchtet sich nicht vor der Zukunft. Wer betet, ist offen für das Leben und achtet das Leben anderer. Wer betet, meine lieben Kinder, fühlt die Freiheit der Kinder Gottes und dient frohen Herzens zum Wohle des Bruders, des Menschen. Denn Gott ist Liebe und Freiheit. Deshalb, meine lieben Kinder, wenn sie euch in Ketten legen und sich eurer bedienen wollen, ist dies nicht von Gott, denn Gott ist Liebe und gibt jedem Geschöpf seinen Frieden. Deshalb hat er mich gesandt, um euch zu helfen, auf dem Weg der Heiligkeit zu wachsen.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. September 2021

Liebe Kinder!

Betet, legt Zeugnis ab und freut euch mit mir, denn der Allerhöchste sendet mich auch weiterhin, um euch auf dem Weg der Heiligkeit zu führen. Seid euch bewusst, meine lieben Kinder, dass das Leben kurz ist und dass die Ewigkeit auf euch wartet, um mit allen Heiligen, Gott mit eurem Wesen zu verherrlichen. Sorgt euch nicht um irdische Dinge, meine lieben Kinder, sondern sehnt euch nach dem Himmel. Der Himmel wird euer Ziel sein und Freude wird in eurem Herzen herrschen. Ich bin bei euch und segne euch alle mit meinem mütterlichen Segen.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!