Botschaft, 25. September 2026

„Liebe Kinder! Möge diese Zeit eine Zeit des Gebetes für den Frieden sein. Ich rufe euch auf, in euren Familien das Rosenkranzgebet in meinen Anliegen zu erneuern, damit ich eure Gebete vermehren und für euch beim Allerhöchsten Fürsprache halten kann, damit Er eure Gebete erhört und euch den Frieden gibt. Ich bin bei euch und bete wie nie zuvor für euch und mit euch, meine lieben Kinder. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid. 

(Mit kirchlicher Genehmigung)

„Liebe Kinder! Möge diese Zeit eine Zeit des Gebets für den Frieden sein.“

Das sind Worte der Muttergottes aus ihrer Monatsbotschaft von 25. September 2026. So viele Male hat uns unsere Gospa (kroatisch für Gottesmutter, Anm.d.Red.) seit den ersten Anfängen ihrer Erscheinungen in Medjugorje dazu aufgerufen, zu beten und im Gebet für den Frieden auszuharren – vor allem für den Frieden in unseren Herzen, in unseren Familien und unter den Völkern.
Gott sendet uns die Mutter seines Sohnes und unsere Mutter bereits seit über 45 Jahren, damit wir ihre Apostel der Liebe und des Friedens in unseren Familien, in unserem Umfeld, in dem wir leben, und in der Welt sind und werden.

Es gibt zu viel Unruhe, Angst, Dunkelheit und Bosheit in der Welt. Deshalb spricht die Gospa, die aus der himmlischen Herrlichkeit kommt, zu uns und ruft uns zum Gebet für den Frieden auf. Sie weiß, wie stark Frieden und Liebe sind und versichert uns, dass es sich lohnt, zu lieben und den Frieden zu verbreiten.

Die Muttergottes weiß auch, dass wir dies nicht aus eigener Kraft können, sondern dass es notwendig ist, in das Gebet um den wahren Frieden einzutreten, den nur ihr Sohn uns schenken kann. Sie möchte, dass wir jene Freude und jenen Frieden erkennen, die uns niemand und nichts geben kann.

Unsere himmlische Mutter ruft uns immer wieder als ihre geliebten Kinder, die sie hören und auf ihre mütterliche Stimme – die Stimme des Friedens – antworten möchten. Der Klang ihrer Worte kommt aus ihrem Herzen, das in Gott die Ruhe gefunden hat.
Die Gospa sieht gewiss den Zustand und die Krise der Welt, aber sie sieht ebenso die Möglichkeit des Menschen, zum wahren Frieden zu gelangen, einem Frieden, den Gott uns schenkt und zu dem sie uns aufruft, ihn zu bezeugen.
Erlauben wir Gott, dass er die Initiative in unserem Leben übernimmt, und lassen wir zu, dass seine Liebe uns berührt, damit sein Friede in unser Leben und in unsere Begegnungen kommen kann.
Möge uns die Gospa, die aus der Freude und Herrlichkeit Gottes zu uns kommt, auf unserem Weg in jenen tiefen Frieden und jene wahre Freude führen, die allein Gott unserem Herzen schenken kann.

Auch wenn sie sich in ihren Botschaften an alle wendet und zu uns sagt: „Liebe Kinder“, so spricht sie als Mutter zu jedem Einzelnen, zu jedem Herzen. Der Friede beginnt im Herzen und breitet sich von dort in der Familie, unter dem Volk und in der ganzen Welt aus. Es ist wichtig, dass wir als Einzelne zuerst auf diesen Ruf antworten.
Die heilige Mutter Teresa sagte: „Die Liebe muss zuerst in der Familie beginnen. Und wenn sie in der Familie vorherrscht, dann geht sie über zur nächsten Tür, danach zu denen, die weiter entfernt sind. Und so geht es weiter. Um Frieden zu erlangen, müssen wir von Jesus lernen, sanftmütig und demütig im Herzen zu sein.“

„Ich rufe euch auf, in euren Familien das Rosenkranzgebet in meinen Anliegen zu erneuern, damit ich eure Gebete vermehren und für euch beim Allerhöchsten Fürsprache halten kann, damit er eure Gebete erhört und euch den Frieden gibt.“

Immer wieder hat uns unsere himmlische Mutter dazu aufgerufen, für ihre Anliegen zu beten, damit sie uns auf unserem Lebensweg helfen kann.
Genau vor sieben Jahren, am 25.09.2019, rief uns die Gospa mit diesen Worten auf: „Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, für meine Anliegen zu beten, so dass ich euch helfen kann. Meine lieben Kinder, betet den Rosenkranz und betrachtet die Geheimnisse des Rosenkranzes, denn auch ihr geht in eurem Leben durch Freuden und Leiden hindurch“.

Die Muttergottes hat auch noch viele weitere Male dazu aufgerufen, für ihre Anliegen zu beten, so wie auch am 25.10.2000: “Heute möchte ich euch mein mütterliches Herz öffnen und euch alle zum Gebet für meine Anliegen aufrufen.“ Oder am 25.7.2004: „Besonders rufe ich euch auf, für meine Anliegen zu beten, damit ich euch meinem Sohn Jesus darbringen kann. Dann verwandelt er eure Herzen und öffnet sie für die Liebe.“

Langsam treten wir in den Oktober ein, der in besonderer Weise als Rosenkranzmonat verehrt wird. Das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz feiern wir am 7. Oktober. Papst Pius V. führte diesen Tag zum Andenken an den Sieg des christlichen Heeres über die Türken in der Schlacht von Lepanto als Fest „Unserer Lieben Frau vom Sieg“ am 7.10.1571 ein. Papst Gregor XIII. änderte es im Jahr 1573 in das „Fest des Heiligen Rosenkranzes“. Und Papst Paul VI. nannte es im Jahr 1969 das „Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“.
So oft hat Gott in der Geschichte der Kirche durch die Kraft des Gebetes des heiligen Rosenkranzes und damit durch die Fürsprache der Gottesmutter den Lauf der Geschichte verändert. Er hat in, menschlich gesehen, aussichtslosen Situationen fast unvorstellbare Ereignisse Wirklichkeit werden lassen und den Sieg Gottes in den Herzen der Menschen und ganzer Völker zu verschiedenen Zeiten und an Orten bewirkt.
Erinnern wir uns daran, wie vor beinahe 80 Jahren Pater Petrus Pavlicek eine Gebets- und Bußaktion für den Frieden in Österreich ins Leben gerufen hat. Ein gewaltiges Heer von Menschen, „bewaffnet“ allein mit den mächtigen Perlen des Rosenkranzes der Gospa und fest auf ihre Fürsprache vertrauend, hat unter anderem etwas erreicht, was für jene Zeit unvorstellbar war: das Geschenk der Freiheit.
Pater Petrus Pavlicek bezeugte die Kraft des gemeinsamen Gebetes mit den Worten: „Das vereinte Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht.“

Die Gospa kennt als fürsorgliche Mutter und Königin der Propheten die Pläne Gottes, die uns verborgen sind. Und sie möchte uns helfen. Deshalb bittet sie uns, für die Verwirklichung ihrer Pläne und Anliegen zu beten. Denn alle ihre Anliegen sind zu unserem Wohl, für unseren wahren Frieden – für unseren persönlichen Frieden ebenso wie für den Frieden in unseren Familien, in der Gesellschaft, in der Kirche und in der ganzen Welt.
Sie hat uns ein so wirksames Mittel geschenkt: den heiligen Rosenkranz, der unzählige Male den Lauf der Geschichte zum Guten verändert und den Frieden erfleht hat.

Vergessen wir auch nicht die Kraft des gemeinsamen Gebetes. Ich kann jene Tage nicht vergessen, besonders die Zeit, als ich noch ein Kind war. Viele Familien beteten im Oktober gemeinsam am Abend den Rosenkranz, und so erklang das Gebet im ganzen Dorf, das sich in der Nähe von Medjugorje befindet. Ebenso war es in den anderen Orten. Es war, als hätte der Himmel selbst damit den Boden für das Kommen der Gospa bereitet, wie sie selbst zu Beginn bezeugte: „Ich bin hierher gekommen, weil es hier festen Glauben gibt.“

Viele Menschen haben im Gebet des heiligen Rosenkranzes eine reiche geistliche Nahrung gefunden. Viele Heilige haben bezeugt, welch unschätzbare Bedeutung dieses Gebet in ihrem Leben hatte. So sagte beispielsweise der heilige Papst Johannes Paul II.: „Der Rosenkranz ist mein liebstes Gebet – ein wunderbares, schönes Gebet, wunderbar in seiner Einfachheit und zugleich in seiner Tiefe. Wie schön ist doch eine Familie, die jeden Abend den Rosenkranz betet.“
Die heilige Louise de Marillac schrieb: „Wenn Eltern den Rosenkranz beten, sollten sie ihn erheben und sagen: ‚Mit diesen Perlen binde ich meine Kinder an dein Unbeflecktes Herz.‘ Und die Gottesmutter wird in ihren Seelen gegenwärtig sein.“
Der heilige Papst Pius IX. sagte: „Kinder, helft mir, die Übel zu besiegen, die die Kirche und die menschliche Gesellschaft bedrängen – aber nicht mit dem Schwert, sondern mit dem Rosenkranz.“
Unser kroatischer Seliger und großer, unerschütterlicher Zeuge des Glaubens und der Treue zum Heiligen Vater und zur Kirche, Alojzije Stepinac, sagte: „Deshalb bitte ich euch inständig aus der Liebe, die ich zu euch in Jesus und Maria habe, dass ihr betet und auch den Rosenkranz, ja, wenn ihr Zeit habt, den ganzen Rosenkranz, jeden Tag. Dann werdet ihr in der Stunde des Todes den Tag und die Stunde segnen, in der ihr mir geglaubt habt.“
Und die heilige Schwester Lucia, die Seherin von Fatima, sagte diese Worte: „Die selige Jungfrau Maria hat dem Rosenkranz eine solche Wirksamkeit verliehen, dass es kein materielles, geistliches, nationales oder internationales Problem gibt, das nicht durch ihn und durch unser Opfer gelöst werden könnte.“

Mögen diese Impulse über die Kraft des heiligen Rosenkranzes und das Zeugnis dieser heiligen Vorbilder für uns ein Ansporn und ein Aufruf sein, in diesem Gebet auszuharren. Durch das Rosenkranzgebet können wir das Herz Gottes öffnen und in hohem Maße bei der Verwirklichung der Pläne der Gospa, also der Pläne Gottes, mitwirken. Denn alle Pläne der Gospa sind nichts anderes als die Pläne des Allerhöchsten.
Möge dieser Ruf der Mutter nicht an uns, an unseren Familien und Gemeinschaften vorbeigehen, sondern eine aufrichtige und innige Antwort auf den gegenwärtigen Ruf des Himmels in dieser Situation und in dieser Zeit sein.
Hören wir auf die Mutter, die zu uns spricht, und wir werden schon hier auf Erden glücklich sein und zu Zeugen dessen werden, was wir in Wahrheit am meisten brauchen: Frieden und Vergebung.
Mögen diese mütterlichen Aufrufe in unseren Familien und in unserem Leben nicht vergeblich sein. Nehmen wir sie bereits heute ernst und setzen wir sie in unserem Alltag um.

„Ich bin bei euch, und bete wie nie zuvor für euch und mit euch, meine lieben Kinder.“

Diese Worte sind so ermutigend, weil sie uns bewusst machen, dass die Mutter weiterhin bei uns ist, mit uns und für uns betet, über uns wacht und vor ihrem Sohn für jeden von uns inständig Fürsprache hält.
Wie groß ist doch die Liebe der Gospa, die in diesen Worten enthalten ist, wenn sie jetzt sagt, dass sie „wie noch nie zuvor“ für uns betet – für jeden Einzelnen von uns ganz persönlich.
Die Zeit ist gewiss ernst, und wir müssen sie auch als solche verstehen und leben. Die Gegenwart der Gospa ist ein großes Geschenk und eine Gnade für die Kirche und für uns alle, wenn wir sie als Mutter annehmen und ihre Worte und Aufrufe in unserem Leben umsetzen.

Liebe Gospa, nimm unsere zitternden Hände und unsere Herzen, die oft erstarrt und von Zweifel belastet sind, damit wir deinem Unbefleckten Herzen ähnlicher werden.
Mit deinem mütterlichen Mantel beschütze alle, die voller Angst und Sorge um ihre Familien, ihre Zukunft und ihr Morgen sind.
Deiner mächtigen Fürsprache vertrauen wir all unsere Entscheidungen auf dem Weg des Friedens an.
Danke, dass du zu uns gekommen bist und uns Jesus, den König des Friedens, gebracht hast.
Führe uns dorthin, wo die wahre Freude, die Fülle des Lebens und der wahre Friede sind, den uns dein Sohn Jesus Christus schenkt.