Botschaft, 25. Oktober 2025

„Liebe Kinder! Der Allmächtige hat mich in Seiner Güte euch gegeben, um euch auf den Weg des Friedens zu führen. Viele haben geantwortet und beten, aber viele Geschöpfe haben keinen Frieden und haben den Gott der Liebe nicht kennengelernt. Deshalb, meine lieben Kinder, betet und liebt, bildet Gebetsgruppen, damit ihr euch zum Guten anregt. Ich bin bei euch und bete für eure Bekehrung. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

(Mit kirchlicher Erlaubnis)

 

1. „Der Allerhöchste hat mich in seiner Güte euch gesandt, um euch auf dem Weg des Friedens zu führen.““

Was lernen wir aus dieser Botschaft? Vor allem erkennen wir: Gott ist gut. Gott ist so gut, dass er nicht zusehen kann, wie wir unseren Frieden verlieren.Deshalb sendet Gott uns in seiner Güte Maria, um uns zu führen und uns zu helfen, wahren Frieden zu finden.

Denken wir daran: Jesus selbst hat uns Maria als Mutter anvertraut, als er sie am Kreuz Johannes gab – und in Johannes auch uns.

Brauchen wir Maria, die uns führt? Können wir nicht selbst den Weg zum Frieden finden? Nein, wir bauchen Hilfe. Wir brauchen eine Mutter.

 

2. „Viele sind meinem Ruf gefolgt und beten, doch viele Geschöpfe finden keinen Frieden und haben den Gott der Liebe noch nicht kennengelernt.“

Es ist ermutigend zu wissen, dass viele Menschen auf der Welt auf den Ruf der Muttergottes gehört haben und beten.Es ist ein Wunder.
Überall auf der Welt folgen Menschen, wie kleine Lampen, der Königin des Friedens.
Doch es ist erschütternd, dass es viele Menschen gibt, die keinen Frieden finden und den Gott der Liebe nicht kennengelernt haben. Auch wenn wir uns dem nicht immer bewusst sind, gibt es jemanden, der es weiß. Maria erinnert uns.

 

3. „Darum, ihr Kinder, betet und liebt!

Beten und lieben – das ist unsere Berufung als jene, die dem Ruf der Muttergottes folgen.
Wir sollen beten für die Menschen ohne Frieden, damit der Herr ihnen Frieden schenkt. Und wir sollen beten für alle, die Gott noch nicht kennen, damit sie seine Barmherzigkeit erfahren – so wie die Sünderin im Johannesevangelium, die Jesus vor der Steinigung bewahrte.

Doch neben dem Gebet sind wir zur Liebe berufen.Wenn wir für andere beten, lieben wir, weil wir unsere Selbstbezogenheit überwinden und an andere denken.
Wenn wir für andere beten, wünschen wir ihnen Gutes.
Doch die Liebe will mehr. Es notwendig, mehr zu tun, als nur für andere zu beten.

Die Muttergottes sagt: Betet und liebt.
Wie können wir diejenigen lieben, die keinen Frieden haben und den Gott der Liebe noch nicht kennengelernt haben? Das möchte uns das Wort Gottes lehren.
Und die Eucharistie, die eine Schule der Liebe ist.In ihr wird Jesus zum Brot, das gebrochen und anderen als Speise gegeben wird.
Und in der Beichte erfahren wir Gottes Vergebung als Umarmung des barmherzigen Vaters.
Wir beten, um lieben zu lernen – von Jesus und Maria.

Hören wir, was Paulus über die Liebe sagt:
„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte,
wäre ich nur ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
Und wenn ich prophetische Gaben hätte,
und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis verstünde,
und wenn ich allen Glauben hätte,
sodass ich Berge versetzen könnte,
aber keine Liebe hätte,
wäre ich nichts. Und wenn ich all meinen Besitz verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
aber keine Liebe hätte,
wäre es mir nichts.“ (1 Kor 13,1–3)

Die Liebe, von der Paulus spricht, ist eindeutig größer als die Gabe der Zungenrede, größer als Prophetie und Erkenntnis, größer als Glaube, größer als das Verschenken des eigenen Besitzes, größer als das Martyrium.
Lasst uns versuchen, die Frage zu beantworten, was es bedeutet, so zu lieben, wie Jesus liebt.
Wie könnte diese Liebe heute konkret aussehen?

4. „Bildet Gebetsgruppen, damit ihr ermutigt werdet, Gutes zu tun.“

Gebetsgruppen haben einen klaren Zweck: einander zu ermutigen, Gutes zu tun.
Maria spricht aus eigener Erfahrung.So wie sie zu Elisabeth ging, um ihr alles anzuvertrauen, was sie mit dem Engel erlebt hat, so möchte die Muttergottes, dass wir unsere geistlichen Erfahrungen mit anderen teilen.
Auf dem Weg des Glaubens brauchen wir andere Menschen.Um einander zu ermutigen, Gutes zu tun. Und damit wir voneinander lernen können. Um einander aufzubauen, wenn wir aufgeben wollen und die Kraft verlieren.
Glaube wird nicht allein gelebt.

5. „Ich bin bei dir und bete für deine Bekehrung.“

Die Muttergottes sagt oft, dass sie bei uns ist. Sie weiß, dass wir das brauchen. So wie ein Kind die Anwesenheit seiner Mutter braucht. Denn bei seiner Mutter fühlt es sich sicher und geborgen.
Was tut die Muttergottes für uns? Sie ist bei uns und betet für unsere Bekehrung.
Wir wissen jetzt was Liebe ist, worüber wir oben gesprochen haben. Lieben bedeutet, für andere da zu sein und für ihre Bekehrung zu beten.
Unsere erste Aufgabe besteht darin, dass wir unsere Augen öffnen und diejenigen zu sehen, die keinen Frieden haben und den Gott der Liebe noch nicht kennengelernt haben.