Botschaft, 25. November 2025

„Liebe Kinder! In dieser Zeit der Gnade rufe ich euch auf, mir zu folgen. Betet für
jene, die nicht beten und die den Frieden und die Freude nicht wollen, die nur der
Allerhöchste geben kann. Mögen eure Seelen in der Freude der Erwartung vereint
sein und euer Herz wird mit Frieden erfüllt sein. Meine lieben Kinder, ihr werdet
überzeugt sein, dass alles gut wird und Gott alles segnen wird; denn das Gute,
das ihr gebt, wird zu euch zurückkehren, und euer Herz wird von Freude erfasst,
weil ihr mit Gott und in Gott seid. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

(Mit kirchlicher Genehmigung)

1. „In dieser Zeit der Gnade rufe ich euch auf, mir zu folgen.“

Warum leben wir in einer Zeit der Gnade? Weil sie uns als neue Chance
geschenkt wurde. Die Muttergottes, die Mutter Jesu, ist mit uns. Dies ist eine
wunderbare Gnade, die uns zuteilwird. Welche Gnade besaßen Jesu Jünger,
ohne es oft zu erkennen! Deshalb wandte sich Jesus ihnen zu und sagte: „Selig
sind die Augen, die sehen, was ihr seht! Denn ich sage euch: Viele Propheten und
Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen; und hören, was
ihr hört, und haben es nicht gehört!“ (Lukas 10,23–24)
So werden zukünftige Generationen wohl sagen: Selig sind die, die in der Zeit der
Marienerscheinungen lebten!
Die Adventszeit ist eine Zeit der Gnade. Sie bietet die Gelegenheit, das Herz auf
Weihnachten vorzubereiten, aus dem Schlaf, der Sünde und der Knechtschaft zu
erwachen, unseren Geist zu erneuern, uns zu stärken und unsere Augen zu
öffnen. Wie könnten wir das tun, gäbe es diese besondere Zeit nicht?
Die Muttergottes erinnert uns daran, dass diese Zeit eine Zeit der Gnade ist, denn
viele sind sich dessen nicht bewusst, verpassen die sich bietende Gelegenheit
und richten ihre Herzen nur auf irdische Schätze.
Die Muttergottes möchte, dass diese Zeit für uns eine Gelegenheit zur Umkehr ist,
den alten Weg der Knechtschaft und Sünde zu verlassen und ihr zu folgen, auf
ihre Botschaften und ihren Rat zu hören. Die Frage stellt sich: Wem folge ich?
Folge ich der Muttergottes und ihren Worten?

2. „Betet für jene, die nicht beten und die den Frieden und die Freude nicht wollen,
die nur der Allerhöchste geben kann.“

Wenn wir anfangen, für jene zu beten, die nicht beten, und für jene, die keinen
Frieden und keine Freude wollen, wissen wir, dass wir der Muttergottes folgen.
Die Muttergottes sagt, dass nur der Allerhöchste Frieden und Freude schenken
kann. Das bedeutet, dass wir zwischen dem Frieden und der Freude, die von
Menschen stammen, und dem Frieden und der Freude, die Gott schenkt,
unterscheiden müssen.
Der Frieden und die Freude, die von Menschen kommen, sind nicht beständig; sie
hängen von vielen Faktoren ab und können leicht verloren gehen. Der Frieden
und die Freude, die Gott schenkt, hingegen bleiben bestehen und leben in uns,
selbst in schwierigen und instabilen Lebenslagen.

3. „Mögen eure Seelen in der Freude der Erwartung vereint sein und euer Herz wird
mit Frieden erfüllt sein.“

Die Muttergottes zeigt uns den Weg zum Frieden Gottes: wenn unsere Seelen in
der Freude der Erwartung vereint sind. Welche Erwartung meint die Muttergottes?
Wahrscheinlich die Erwartung von Weihnachten, das Warten auf Jesus, die
Sehnsucht nach Jesu Nähe, nach Gottes Liebe und Frieden. Die Seelen der
Kinder der Muttergottes werden vereint sein, wenn diese Erwartung in ihnen
wohnt. Sie werden vereint sein, ob sie in einer Familie, einer Gemeinschaft leben
oder kilometerweit voneinander entfernt sind. Weihnachten mit Freude und Liebe
zu erwarten, Jesus in unser Herz aufzunehmen – das ist der Weg zu wahrem
Frieden in uns und untereinander.

4. „Meine lieben Kinder, ihr werdet überzeugt sein, dass alles gut wird und Gott alles
segnen wird; denn das Gute, das ihr gebt, wird zu euch zurückkehren, und euer
Herz wird von Freude erfasst, weil ihr mit Gott und in Gott seid.“

Menschen, die Weihnachten so erwarten, wissen nicht, was die Zukunft bringt,
aber sie sind überzeugt, dass alles gut wird und Gott alles segnen wird. Diese
Überzeugung ist Glaube, eine innere Sicherheit, die sie trägt, selbst wenn alles
anders erscheint. Solche Menschen machen sich nicht so viele Gedanken über
die Ergebnisse ihrer Arbeit, die Früchte. Sie arbeiten einfach, aber nicht allein,
sondern alles geschieht mit Gott und in Gott. Sie beginnen den Tag im Namen
Jesu und beenden ihn mit Dank an Gott. Alles, was sie tun, tun sie im Glauben, in
der Gewissheit, dass alles gut wird und Gott alles segnen wird. Am Ende ist alles
gut und sogar noch besser, als sie es sich je hätten vorstellen können.