Botschaft, 25. Jänner 2026

„Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, dass ihr Gebet und Segen seid für all jene, die die Liebe Gottes nicht kennengelernt haben. Meine lieben Kinder, seid anders als die Anderen und seid positive Menschen des Gebets und der Liebe zu Gott, damit ihr mit eurem Leben ein Zeichen der Liebe Gottes für andere seid. Ich segne euch mit meinem mütterlichen Segen und halte Fürsprache für jeden von euch vor meinem Sohn Jesus.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

(Mit kirchlicher Genehmigung)

„Heute rufe ich euch auf, dass ihr Gebet und Segen seid für all jene, die die Liebe Gottes nicht kennengelernt haben.“

Es ist gut, sich in Medjugorje einige grundlegende Gedanken vor Augen zu halten: Die Muttergottes ist eine Mutter, und wir sind ihre „lieben Kinder“. Die Muttergottes wünscht sich Frieden in der Welt, aber mit uns, mit unserer Hilfe. Wenn wir das leben, wozu sie uns aufruft, werden wir zu ihren Mitarbeitern um den Frieden.

Wie können wir Mitarbeiter der Muttergottes sein?
Zuerst, indem wir für jene beten, die Gottes Liebe noch nicht erfahren haben, und sie segnen. Dann, indem wir unsere Hände nach ihnen ausstrecken. Herz und Hände – das ist grundlegend in der Schule der Muttergottes. Das Herz bewegt stets die Hände. Alles muss im Gebet beginnen. Nichts ohne Gebet. Das Herz öffnet zuerst Hände im Gebet, und nach dem Gebet öffnet es sie den Menschen.
Wir können immer auf zwei Arten handeln: Uns in der Betrachtung solcher Menschen, in Geschichten und im Urteilen über sie verstricken. Oder uns fragen: Wie ist mein Herz beschaffen? Ist Liebe in meinem Herzen, und wenn ja, welche Art von Liebe?

„Meine lieben Kinder, seid anders als die Anderen und seid positive Menschen des Gebets und der Liebe zu Gott, damit ihr mit eurem Leben ein Zeichen der Liebe Gottes für andere seid.“

Wer sind „diejenigen, die Gottes Liebe nicht kennen“? Vielleicht sind es Menschen, die nicht an Gott glauben (wie Atheisten, Agnostiker usw.), diejenigen, die Böses tun, Unruhe stiften, Konflikte und Kriege stiften …Wie verhalten wir uns solchen Menschen gegenüber? Sprechen wir vielleicht negativ über sie, verurteilen wir sie? 

Doch wir sollten unterscheiden: Natürlich können wir mit solchen Menschen nicht übereinstimmen. Wir teilen nicht ihre Meinungen oder ihre Lebensanschauung. Doch die Muttergottes wünscht sich, dass wir „anders“ sind, anders als sie. Und wir sind anders, wenn wir sie nicht ablehnen, wenn wir ihnen Gutes wünschen, wenn wir für sie beten. Wir mögen denken, dass wir dadurch Schwäche zeigen. Nein, es ist Stärke. Es ist der Sieg über das Böse, das uns in seinen Bann ziehen und an seinen Wagen binden will. Das Böse will uns immer spalten, sodass wir hassen, in Konflikt mit anderen geraten, neue Feinde schaffen und unsere Herzen und Hände vor ihnen verschließen. Wenn wir das akzeptieren, werden wir zu Kollaborateuren des Bösen und Verbreitern von Unruhe.

Die Muttergottes möchte, dass wir „anders“ sind, anders als die anderen. Wir sind anders, wenn wir ihnen unsere Herzen und Hände öffnen, wenn wir sie nicht verurteilen, wenn wir nicht schlecht über sie reden, sondern für sie beten und sie segnen. Und wer weiß, vielleicht inspiriert uns der Heilige Geist, auf sie zuzugehen und ihnen Gottes Liebe nahezubringen.

 „Ich segne euch mit meinem mütterlichen Segen und halte Fürsprache für jeden von euch vor meinem Sohn Jesus.“

Mit diesen Worten scheint Maria uns zu sagen: Wozu ich euch aufrufe, das tue ich für euch. Ich rufe euch auf, für jene zu beten, die Gottes Liebe noch nicht kennen, und sie zu segnen. Genau das tue ich für euch: Ich segne euch und halte Fürsprache für euch vor Jesus.
Lasst uns nun zu Maria zurückkehren und ihren mütterlichen Segen empfangen. Lasst uns ihr danken, dass sie uns segnet und für uns bei Jesus Fürsprache einlegt. Lasst uns ihr für ihre wunderbare Liebe danken, die der Liebe Jesu gleicht.

Wie ist die Liebe Jesu?
Petrus spürte diese Liebe, als er erkannte, dass er vor Jesus ein Sünder war: „Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: ‚Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch!‘“
Nun ist es wichtig zu sehen, wie Jesus Petrus in dem Moment ansieht, als dieser erkennt, dass er ein Sünder ist, und wie er auf ihn reagiert: „Jesus sagte zu Simon: ‚Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen!‘“ (Lukas 5,8-10)
Es ist, als ob Jesus zu Petrus sagte: Petrus, fürchte dich nicht, dass ich dich verwerfe, weil du ein Sünder bist! Ganz und gar nicht! Ich werde dich nicht nur nicht verwerfen, sondern dir, einem schwachen und sündigen Menschen, eine besondere Aufgabe geben: Du wirst ein Menschenfischer sein! Du wirst meine Schafe weiden! Du wirst meine Brüder stärken! Ich gebe dir die Schlüssel! Du wirst ein Vorbild für andere sein!
Wie glücklich Petrus doch ist! Sein Leben ist nicht gescheitert. Obwohl er ein Sünder ist, zählt Jesus auf ihn. Sein Leben hat nun Sinn, einen Grund und einen Ansporn, sich für andere hinzugeben.
Marias Liebe ähnelt der Jesu, denn sie weist uns, die wir schwach und sündig sind, nicht zurück. Mehr noch, sie gibt uns Schwachen eine besondere Rolle und Aufgabe: Sie möchte, dass wir ihre Mitarbeiter sind, um Gottes Frieden in der Welt zu verbreiten. Gibt es eine höhere Berufung? Gibt es eine schönere und wichtigere Aufgabe? Wie Petrus hat auch unser Leben Sinn, wir haben Gründe und Ansporn, uns für andere hinzugeben.

Lasst uns nicht zögern, sondern jetzt beginnen: Nachdem wir den Segen der Muttergottes empfangen haben, lasst uns im Geiste uns jenen zuwenden, die Gottes Liebe noch nicht erfahren haben, lasst uns für sie beten und sie segnen. Was wir empfangen haben, lasst uns weitergeben…