Aufruf Ivan Dragičević

Beten wir 

für den Frieden

Liebe Brüder und Schwestern,
in diesem schweren und sensiblen Moment für die ganze Welt antworten wir mit tiefer Freude und Dankbarkeit in unseren Herzen auf den Aufruf des Heiligen Vaters, Papst Leo, für den Frieden zu beten.
Dieser Aufruf ist nicht nur ein menschlicher, sondern ein Ruf aus dem Himmel an jedes einzelne Herz.
Im Laufe der Jahre hat uns die Gottesmutter durch ihre Erscheinungen immer wieder eingeladen:
„Frieden, Frieden, Frieden – und nur Frieden! Möge der Friede zwischen Gott und den Menschen und unter den Menschen herrschen.“
Heute sehen wir, wie dringend dieser Aufruf ist. Kriege, Unruhen, Spaltungen – all das entspringt dem menschlichen Herzen, das Gott verloren hat.
Deshalb führt uns auch das Evangelium zur Quelle zurück. Jesus Christus sagt klar: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“
Nicht die Welt gibt den Frieden, sondern Jesus gibt den Frieden, der aus Umkehr, Vergebung und Gebet entsteht.

Die Gottesmutter ruft uns nicht zur Angst auf, sondern zur Entscheidung, zur Entscheidung, Träger des Friedens zu sein. Heute mehr denn je braucht die Welt keine Worte, sondern Zeugnisse. Sie braucht keine Anklagen, sondern Gebete. Sie braucht keine Dunkelheit, sondern Licht.
Darum lade ich euch alle ein:
Öffnet eure Herzen. Kehrt zu Gott zurück. Geht in die Knie und betet.
Denn nur ein betendes Herz kann das Böse besiegen.
Vereinen wir uns heute im Gebet für den Frieden – nicht als Formalität, sondern als Akt des Glaubens.
Möge jeder von uns zu einem lebendigen Evangelium werden. Mögen unsere Familien Orte des Friedens sein. Möge diese Welt Gott wiederentdecken. Und vergessen wir nicht:
Frieden ist keine Idee. Frieden ist eine Person: Jesus Christus.
Ich danke euch, und Gott segne euch.
In Liebe, Ivan.