In diesem Ort, zirka 25 Kilometer südwestlich von Mostar gelegen, berichteten erstmals am 24. Juni 1981 sechs Jugendliche, dass ihnen die Gottesmutter erscheint und die Menschen durch Botschaften zu Gebet, Fasten, Umkehr und Frieden aufruft. Die Erscheinungen dauern nach dem Zeugnis der Seher bis heute an und waren in den vergangenen 30 Jahren für Millionen Menschen aus der ganzen Welt Beweggrund, den entlegenen Ort in Bosnien und Herzegowina zu besuchen. Viele berichten, dort seelische und körperliche Heilung erfahren zu haben.
Die OASE DES FRIEDENS wurde von Mitgliedern des Gebetskreises „Maria, Königin des Friedens, Medjugorje“, gegründet, der sich seit August 1985 an jedem Donnerstag Abend in einer Kirche im Zentrum von Wien versammelt, um für den Frieden in der Welt und im Herzen der Menschen zu beten. Die Gläubigen wollen damit der Einladung der Königin des Friedens zu Gebet und Fasten für den Frieden folge leisten.
Die Mitglieder der Gebetsgemeinschaft OASE DES FRIEDENS treffen sich regelmäßig zum Gebet, zur Eucharistischen Anbetung und zur Feier der heiligen Messe. Durch das Abhalten von Gebetstreffen, Einkehrtagen und ein Schriftenapostolat wollen sie andere Menschen in ihrem Bemühen um ein Leben aus dem Glauben unterstützen.
Die OASE DES FRIEDENS setzt sich für karitative Projekte im In- und Ausland ein, die im Zusammenhang mit den Ereignissen von Medjugorje entstanden sind und durch welche die Liebe Gottes zu den Menschen sichtbar wird.
Im Jahr 1997 ermöglichten die Freunde der OASE DES FRIEDENS die Gründung einer Niederlassung der „Gemeinschaft Cenacolo“ für junge Menschen in Krisensituationen in Österreich. Die „Gemeinschaft Cenacolo“ wurde durch Medjugorje-Pilger weltweit bekannt. Die größte Niederlassung der Gemeinschaft befindet sich in Medjugorje.
Zur Zeit unterstützt die OASE DES FRIEDENS das Ernährungsprojekt „Mary`s Meals“, das 2002 durch schottische und afrikanische Medjugorje-Freunde anlässlich einer Hungerkatastrophe in Malawi gegründet wurde und derzeit täglich 580.000 Kindern in den ärmsten Ländern der Welt eine Mahlzeit in der Schule bereit stellt.
Die Oase des Friedens ist Mitglied des „Forums kirchlicher Erneuerungsbewegungen in der Erzdiözese Wien“ und seit dem 8. Dezember 1999 von Kardinal Dr. Christoph Schönborn als Vereinigung von Gläubigen bischöflich belobigt und empfohlen.